24.04.2019
Kategorie: MM Marktentwicklung, CK Personalkonzepte
Tanja Ehret

18 „Neue“ starten in die Pflege: APD legt bei Azubis um 16 Prozent zu!

Noch nie hatte die APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH so viele Auszubildende wie heute: 18 Frauen und Männer beginnen im April und Mai bei dem privaten ambulanten Pflegedienst mit der dreijährigen Altenpflegeausbildung. Nachdem gerade zehn frischgebackene Altenpfleger ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, erhöht sich die Zahl der APD-Azubis damit von 50 auf nunmehr 58: Das entspricht einer Steigerung um 16 Prozent! 

Für den Run auf die Ausbildungsplätze hat APD-Chef Claudius Hasenau eine einfache Erklärung: „Am 1. Januar 2020 beginnt die generalisierte Pflegeausbildung. Viele Teilnehmer wollen aber nach dem alten Gesetz eine auf die Altenpflege spezialisierte Ausbildung  beginnen. Diese ist mit einer Ausbildungsvergütung von monatlich 1.141 Euro im ersten Jahr nicht nur besser bezahlt, sondern auch inhaltlich wesentlich gründlicher.“


Einführungstag bei der APD: Die APD-Qualitätsbeauftragte Janina Bialon (links) und der APD-Pflegedienstleiter Björn Schulte (3. von rechts) machten 15 der zukünftigen Altenpflegefachkräfte in der APD-Zentrale am Margarethe-Zingler-Platz mit ihrem neuen Arbeitsplatz vertraut. Die dreijährige Ausbildung begannen 14 Frauen und vier Männer: Sebastian Mohr, Patricia Dittmann, Anna Mateja, Jana Förster, Jennifer Klaus, Linh Trang Nguyen, Thi Hue Pham, Thi Nhat Linh Tran, Quynh Diem Pham, Thi Linh Nguyen, Le Minh Huyen Pham, Timo Krusemann, Sehriban Uzunkaya, Martina Martmann, Beyza Nur Kizilarslan, Hasan Fandeh, Svenja Wroblewski und Felix Neumann.

„United Nations of APD“

 

Die neuen Auszubildenden machen in ihrer Vielfalt die „United Nations of APD“, wo schon heute mehr als 15 verschiedene Sprachen gesprochen werden, noch bunter und internationaler. Erstmals nehmen sechs junge Frauen aus Vietnam bei dem Pflegedienst ihre Ausbildung auf. Dazu arbeitet die APD mit den Ludwig Fresenius Schulen der COGNOS AG zusammen, einem der größten privaten Bildungsunternehmen in Deutschland. An den Start geht im Frühjahr auch ein alleinerziehender Vater. Der ausgebildete Handwerker ist fest entschlossen, die Pflegefachausbildung nach beruflichen Umwegen nun im zweiten Anlauf zu schaffen. Einen Ausbildungsplatz erhielt auch der zweite aus Syrien geflüchtete Anwalt. Er folgte der Empfehlung seines Freundes Abdallah, der nach einer Orientierungsmaßnahme für Geflüchtete von der APD ein Ausbildungsplatzangebot erhielt und sich nun im zweiten Ausbildungsjahr befindet. Alle Azubis – 14 Frauen und vier Männer - sind volljährig, einige haben das 40. Lebensjahr bereits überschritten.

 

 

Auf dem Weg zum Erfolg begleiten

„18 Auszubildende in unsere Abläufe zu integrieren und durch die Ausbildung zu begleiten, stellt eine große Herausforderung für unser Unternehmen dar“, sagt der APD-Pflegedienstleiter Björn Schulte, der gemeinsam mit der APD-Qualitätsbeauftragten Janina Bialon für die angehenden Altenpflegefachkräfte verantwortlich ist. Unterstützung erhalten sie durch speziell geschulte Praxisanleiter. Aktuell absolvieren zehn erfahrene Pflegefachkräfte der APD eine entsprechende Weiterbildung. In Zukunft werden sie – gemeinsam mit zehn weiteren Kolleginnen und Kollegen – die Newcomer persönlich unterstützen, damit diese ihr Ausbildungsziel mit Erfolg erreichen.

 

 

Hausinterner Lehr- und Praxisraum mit eigener Bibliothek

Die APD zählt mit mehr als 450 Mitarbeitenden, über 900 Patienten, einer Tagespflege und  18 Demenz-Wohngemeinschaften zu den größten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland. Um die 58 Auszubildenden kümmert sich eine speziell geschulte Pädagogin in einer eigenen Ausbildungsabteilung. Die APD Akademie organisiert in modernen Schulungsräumen an der Pastoratstraße 1 hausintern Fort- und Weiterbildung. Um das Gelernte für die Praxis zu vertiefen, stehen den Auszubildenden ein professionell ausgestatteter Lehr- und Praxisraum und eine Fachbibliothek zur Verfügung.  APD-Chef Claudius Hasenau: „Mit der Gründung und dem Ausbau unserer APD Akademie wollen wir dem Fachkräftemangel in dieser Region entgegenwirken. Damit stellen wir uns als sozialer Dienstleister unserer sozialen Verantwortung für die Stadt Gelsenkirchen.“

 

Mehr Informationen:

www.apd.de

 

Foto Copyright: APD


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Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Friday, 03.05.19 10:33 Uhr

APD verstärkt Führungsteam

Anja Hasenau verantwortet als zweite Geschäftsführerin neben Claudius Hasenau den Bereich Personalwesen –Janina Bialon (Qualitätsmanagement), Björn Schulte (Pflegedienstleitung) und Marcel Staudinger (Finanzen/IT) erhalten Gesamtprokura – Ziel lautet: Wir wollen gesund wachsen

Zum 1. Mai 2019 hat Claudius Hasenau (53), bisher alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH, seine Ehefrau Anja Hasenau (48) zur zweiten Geschäftsführerin des Familienunternehmens berufen. Die ausgebildete Supervisorin, Mediatorin und Referentin für Arbeitsrecht ist für den Bereich Personalwesen verantwortlich. Mit mehr als 450 Mitarbeitenden aus über 15 Nationen, rund 900 Patientinnen und Patienten, sechs Demenzwohngemeinschaftshäusern und einer Tagespflege zählt die APD mit Hauptsitz in Gelsenkirchen zu den größten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland.

Gleichzeitig zog der Diplom-Verwaltungswirt, der die APD 1993 gemeinsam mit seiner Schwester Petra Hasenau (1956 – 2017) gegründet hatte, eine zweite Führungsebene ein. Gesamtprokura erteilte Hasenau zum 1. Mai den Führungskräften Janina Bialon (42), Björn Schulte (35) und Marcel Staudinger (35).

Die neue Prokuristin Janina Bialon ist ausgebildete Krankenschwester und Prozessmanagerin. Für die Krankenversicherung Westfalen-Lippe war die gebürtige Recklinghäuserin viele Jahre als Prüferin des Medizinischen Dienstes im Einsatz. Bei der APD gehört nun der Ausbau des Qualitätsmanagements und der Fort- und Weiterbildungsangebote der APD-Akademie zu ihren Aufgaben.

Zu Prokuristen ernannt wurden mit Björn Schulte (35) und Marcel Staudinger (35) zwei „Eigengewächse“ des Familienunternehmens. Seit seinem Zivildienst 2002 ist Björn Schulte der APD verbunden. Sein Berufsweg führte den zweifachen Familienvater von der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft über die Teamleitung in der ambulanten Pflege und die Weiterbildung zum Fachwirt für Alten- und Krankenpflege zur Pflegedienstleitung mit Gesamtprokura.

Im selben Jahr machte auch Marcel Staudinger als „Zivi“ Bekanntschaft mit der APD. Nach einer Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen erlangte der gebürtige Dresdner mit Unterstützung des Pflegedienstes den Bachelor „Business Administration“ an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management. Heute verantwortet Marcel Staudinger mit Gesamtprokura die Bereiche Finanzen und IT.

Mit der offiziellen Ernennung der vier neuen Führungskräfte habe die APD im Ende 2018 ausgerufenen „Jahr der Mitarbeiter“ einen weiteren Meilenstein erreicht, sagt APD-Gründer Claudius Hasenau: „Die Pflegebranche im Ruhrgebiet steht vor gewaltigen Herausforderungen. Als verantwortungsvolle Unternehmer sind wir aufgerufen, die Qualität und Verlässlichkeit der Pflege für die Zukunft zu sichern. Ich freue mich, dass es gelungen ist, erfahrene, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Verantwortung für unseren zukünftigen Kurs einbinden zu können. Das entspricht unserem Verständnis von guter Führung. Gute Führung bedeutet auch, die notwendigen Strukturen zu schaffen, um das Unternehmen in puncto Marktdurchdringung und Markterweiterung auf Wachstumskurs zu halten. Immer mit Augenmaß: Wir wollen gesund wachsen!“



 
 

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