11.01.2018
Kategorie: MM Marktentwicklung, PA Blickpunkt
Tanja Ehret

Immer weniger Deutsche wollen in die private Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung zählt zu den ältesten Sparten der Versicherungswirtschaft. In den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU https://de.statista.com/themen/182/cdu/und SPD wird derzeit über ihre Zukunft verhandelt. Die SPD will die Bürgersicherung für alle. In ihren Augen ist das Nebeneinander von gesetzlicher Krankenkasse (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) eine Form der Überversorgung für Besserverdienende und sowohl ökonomisch und medizinisch als auch ethisch fragwürdig. 


Die Grafik zeigt die Wechselbewegungen zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung von 1970 bis 2015.

Wie die Infografik von Statista zeigt, gibt es seit 2012 mehr Abgänge von der PKV hin zur GKV als umgekehrt. Diese Situation gab es zuletzt 1970, als die GKV für alle Angestellten geöffnet wurde und es zu einer Abwanderungswelle aus der PKV kam. Heute ärgern sich viele privat Versicherte vor allem über die zum Teil deftigen Erhöhungen der Versicherungsprämien und darüber, dass es für bestimmte Leistungen keine Erstattung gibt - und wechseln dann in die gesetzliche Krankenversicherung. 


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