Diesen Artikel können nur angemeldete Mitglieder lesen!



Sind Sie Mitglied, dann loggen sie sich ein, um diesen Artikel lesen zu können.

Sind Sie kein Mitglied, können sie sich hier Anmelden.
MITGLIED WERDEN

Anzeige: 1 - 5 von 219.
 

Brigitte Bührlen
Wer gehört zum Zuhause des Gesundheitskunde? Brigitte Bührlen, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
kontakt@wir-stiftung.org
Sunday, 19.11.17 19:51 Uhr

Frau Lübcke stellt eine durchaus realistische Zukunftsversion vor.
Problematisch kann die Definition des Zuhauses eines Gesundheitskundens werden.
Sollte dieser pflegebedürftig sein, so werden zu diesem Zuhause auch noch rechtlich befugte stellvertretende Angehörige und / oder externe Betreuer gehören.
Der Kreis derer, die in das digitale System mit einbezogen werden müssen vergrößert sich also nicht selten und wird damit noch um einiges komplexer als es auf den ersten Blick erscheint.
Es liegen wohl noch viele zu lösende Aufgaben vor uns.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Tuesday, 14.11.17 15:33 Uhr

WG-Ehrenpreis für Barbara Steffens
Fachverband wig Wohnen in Gemeinschaft NRW zeichnet ehemalige Pflegeministerin für besondere Verdienste um selbstbestimmtes Wohnen im Alter aus – Preisverleihung am 15. November in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen, im November 2017. Der Ehrenpreis des Fachverbandes wig Wohnen in Gemeinschaft NRW geht an die ehemalige Pflegeministerin des Landes Barbara Steffens (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN). Mit der Auszeichnung, die in diesem Jahr erstmals vergeben wird, würdigt der Fachverband für Wohngemeinschaften die Verdienste der Politikerin um selbstbestimmtes Wohnen im Alter. „Barbara Steffens hat während ihrer Amtszeit die Rahmenbedingungen zur Entwicklung ambulanter und quartiersnaher Betreuungs- und Wohnangebote geschaffen“, so der wig Vorsitzende Claudius Hasenau in der Preisbegründung. Verliehen wird der Ehrenpreis am Mittwoch, 15. November, in Gelsenkirchen, wo sich der Fachverband anlässlich seines zehnjährigen Bestehens zu einer Fachtagung versammelt.

Die 1962 in Mülheim geborene Politikerin habe in NRW mit einer neuen Pflegepolitik den Aufbau von Alternativen zur stationären Heimunterbringung klar strukturiert und deutlich erleichtert, ohne dabei den Schutzbedarf der pflegebedürftigen Menschen zu opfern, urteilte die Jury des Fachverbandes. Auf diese Weise sei es gelungen, Menschen auch im Alter weitgehend ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu ermöglichen. Barbara Steffens habe parteiübergreifend einen Konsens herbeigeführt, alle relevanten Gruppen eingebunden und ihnen Gehör eingeräumt. Die dabei entstandenen Gesetze seien keine abstrakten Regelwerke, sondern praxisnahe Anleitungen, die die konkreten und individuellen Strukturen von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen berücksichtigten. Der wig Vorsitzende: „Der Name Barbara Steffen steht für Kontinuität und Verlässlichkeit in der Pflegepolitik. Diese Werte sehen wir momentan gefährdet. Die neue Landesregierung hat im Entfesselungsgesetz angekündigt, den Grundsatz ,ambulant vor stationär‘ aufgeben zu wollen. Außerdem soll das 2014 von allen Parteien einstimmig verabschiedete Wohn-Teilhabegesetz bereits im ersten Halbjahr 2018 reformiert werden.“

Barbara Steffens war von 2010 bis Mai 2017 im Kabinett von Hannelore Kraft Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. Seit 1989 ist die biologisch-technische Assistentin und zweifache Mutter Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, wo sie sich u.a. als politische Geschäftsführerin und Vorsitzende der Grünen Landespartei einen Namen machte. Zehn Jahre saß die Sozial-und Gesundheitsexpertin im Vorstand der Grünen Landtagsfraktion. Seit der Landtagswahl im Mai 2017 gehört die Mülheimerin dem NRW-Landtag weiterhin als Mitglied an, wo sie die Positionen ihrer Partei als Sprecherin für Umwelt- und Verbraucherschutz vertritt.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 13.11.17 10:42 Uhr

Claudius Hasenau übernimmt alleinige Geschäftsführung
Nach dem Tod von Mitgründerin Petra Hasenau-Rössing strukturiert die APD zum Jahresende ihre Führungsspitze um - Hans-Werner Rössing legt Geschäfts-leitung nieder und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen

Gelsenkirchen, im November 2017. Aus drei wird eins: Zum 1. November 2017 hat der Diplom-Verwaltungswirt Claudius Hasenau (51, Bild links) die alleinige Geschäftsführung der APD Ambu-lante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH übernommen. Damit sind die Umstrukturierungen an der Spitze des Familienunternehmens, das mit mehr als 400 Mitarbeitenden und über 800 Klienten zu den größten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland gehört, abgeschlossen.

Der Anlass für die Veränderungen war ein trauriger: Anfang diesen Jahres musste sich die APD von ihrer Mit-Geschäftsführerin Petra Hasenau-Rössing (Bild Mitte) verabschieden. Die examinierte Krankenschwester, die die APD gemeinsam mit ihrem Bruder Claudius im Jahr 1993 gegründet hatte, verstarb im Januar 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 60 Jahren. In der Folge legte nun zum 1. November 2017 ihr Ehemann Hans-Werner Rössing (54, Bild rechts) seine Tätigkeit als Geschäftsführer nieder. Der examinierte Krankenpfleger wird sich fortan neuen beruflichen Herausforderungen widmen.

Der Weggang Rössings markiert einen Generationenwechsel bei der APD, bei dem das Unternehmen auf hochqualifizierte Nachwuchsführungskräfte aus dem eigenen Hause zurückgreifen kann. Rössings Aufgaben übernimmt der bisherige stellvertretende Pflegedienstleiter und Ausbildungsverantwortliche des Hauses, Björn Schulte (33). Stellvertreterin wurde Mareike Finger (31). Claudius Hasenau: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitenden, aber auch bei allen Patienten und Wegbegleitern herzlich dafür bedanken, dass sie in dieser schwierigen Zeit an unserer Seite waren. Den neuen Führungskräften wünsche ich eine glückliche Hand für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.“

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Friday, 13.10.17 11:38 Uhr

Christoph Lohfert Stiftung trauert um ihren Stifter

Dr. Christoph Lohfert, Stifter und Geschäftsführer der gleichnamigen Stiftung, ist am vergangenen Samstag in Hamburg verstorben.

„Dr. Christoph Lohfert war ein visionärer Mäzen“, so Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Das Wohl des kranken Menschen stand für ihn Zeit seines Lebens im Mittelpunkt.“

Leidenschaft für Kommunikation
Im Jahr 2010 hat Dr. Christoph Lohfert die Christoph Lohfert Stiftung mit dem Ziel gegründet, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu verbessern und den Patienten mit seinen Bedürfnissen und Interessen in den Mittelpunkt der medizinischen Versorgung zu rücken. Zu diesem Zweck rief Dr. Christoph Lohfert im Jahr 2013 den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis ins Leben, der am 20. September 2017 zum fünften Mal in seiner Anwesenheit verliehen wurde.

Über 40 Jahre Krankenhausexpertise
Dr. Christoph Lohfert entwickelte und begleitete über vierzig Jahre lang zahlreiche medizinökonomische Projekte und prägte die Organisation vieler Hochschulkliniken. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Dr. Dr. Peter Lohfert baute Dr. Christoph Lohfert das Institut für Funktionsanalyse im Gesundheitswesen GmbH Hamburg/Kopenhagen auf. Nach der Umwandlung der Betriebsstätte Hamburg in die Lohfert & Lohfert AG war er bis 2008 Vorsitzender des Vorstands.

Über die Christoph Lohfert Stiftung
Die Christoph Lohfert Stiftung setzt sich für Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung sowie für die Verbesserung der Patientenorientierung in Kliniken ein. Der Lohfert-Preis 2018 ist ausgeschrieben zum Thema: Kulturwandel im Krankenhaus - Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 25.09.17 14:25 Uhr

Pflege muss Priorität in der neuen Legislaturperiode bekommen

Riesige Erwartungshaltung der beruflich Pflegenden auf notwendige Verbesserung ihrer Situation

„Im Namen der Landespflegekammer gratuliere ich allen gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestags aus Rheinland-Pfalz!“ Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer, freut sich, auch in der neuen Legislaturperiode mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus der Region den intensiven politischen Kontakt zu pflegen. „Die Bedeutung, die die beruflich Pflegenden haben, muss endlich auch von der Politik anerkannt und gewürdigt werden“, fordert Mai im gleichen Atemzug.
Die beruflich Pflegenden fühlen sich seit vielen Jahren von politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in der Bundesebene „verraten und verkauft“. Symptomatisch für diesen Befund war auch der zurückliegende Wahlkampf. „Das Thema hat sehr, sehr lange überhaupt keine Rolle gespielt. Dann wurde die Pflege plötzlich, zum großen Finale hin, doch noch entdeckt und uns große Versprechungen gemacht“, bemerkt Mai. „Wir bestehen darauf, dass diese jetzt auch umgesetzt werden. Deutschlandweit wollen die Kolleginnen und Kollegen einfach gute Pflege leisten und nicht aufgrund der miesen Rahmenbedingungen genau daran gehindert werden.“
Das Thema Pflege, in allen Facetten, muss in dieser Legislaturperiode endlich „Chefsache“ werden. „Wer nach sicher intensiven Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen auch immer die Bundesregierung bilden wird, muss den allgemeinen Sonntagsreden endlich substantielle Taten folgen lassen“, wird der Kammerpräsident deutlich.
In der neu beginnenden Legislaturperiode müssen endlich entscheidende Verbesserungen erreicht werden, um ein qualitativ hochwertiges pflegerisches Angebot in Deutschland sicherstellen zu können. Mit der Ignoranz, die das Thema bislang erfahren hat, ist diese Sicherstellung schon mittelfristig ernsthaft gefährdet. „Der Einbezug pflegerischer Expertise bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens ist zwingend. Die professionell Pflegenden bilden die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen und sind somit eine der tragenden Säulen der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Darüber hinaus ist es die Personengruppe mit dem intensivsten Kontakt zu Patientinnen und Patienten und Pflegeempfängerinnen und –empfängern.“ Mai sieht als logische Konsequenz, dass die künftige Bundespflegekammer als Dachorganisation der Landespflegekammern und damit der beruflichen Selbstverwaltung der Pflegeberufe in allen Gremien der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen gleichberechtigt vertreten sein muss. Bis dahin stehen auch die Landespflegekammern, selbstverständlich neben den bisherigen Ansprechpartnern wie Berufsverbänden und Gewerkschaften, als kompetente Ansprechpartner und umfassende Berufsvertretungen zur Verfügung. Mai fordert die Bundespolitik auf, diese zusätzliche Ressource zu nutzen.
„Die viel zu lange fehlende Bereitschaft der Parteien, sich auch im Wahlkampf konkret zu pflegepolitischen Fragen zu positionieren und die jahrzehntelange stiefmütterliche Behandlung des Themas Pflege macht deutlich, dass wir mit Beginn der neuen Legislaturperiode noch stärker auftreten müssen, um die mehr als berechtigten Forderungen der beruflich Pflegenden durchsetzen zu können“, gibt sich Mai kämpferisch. „Wir sind zwar schon zehn Jahre zu spät, aber jetzt muss das Jahrzehnt der Pflege, mit Kraftanstrengung aller Beteiligten, endlich beginnen sonst werden wir die Probleme gar nicht mehr lösen können!“

 
 

Falls Sie einen Kommentar abgeben wollen, müssen Sie sich vorher einmalig registrieren.


IM INTERVIEW
17.01.2018
Julius Brink, Beachvolleyball-Olympiasieger

Ich denke schon, dass Menschen mit Behinderung besondere Unterstützung aus unsere Gesellschaft brauchen. Ich bin kein Experte, was die Eingliederung behinderter Menschen im ...


IM BLICKPUNKT
18.01.2018
Ausschreibung beginnt: Alzheimer Forschung Initiative e.V. stellt Fördergelder bereit

Die Fördersumme wurde für die neue Ausschreibungsrunde von 100.000 Euro auf bis zu 120.000 Euro für nun drei Jahre angehoben. Die AFI reagiert damit auf die Änderungen im ...


NEUESTE BEITRÄGE
19.01.2018
Eine Kooperation zwischen menschlichen Experten und intelligenten Programmen: Im medizinischen Bereich wahrscheinlich die beste Lösung

Sie haben als Arzt am Universitätsklinikum Freiburg gearbeitet. Dann wechselten Sie in die Forschung und bauten das Translational Neurotechnology Lab (TNT) als neue Arbeitsgruppe ...


10.01.2018
„Education 4.0: Mitarbeiter werden interaktiv, geradezu lebensecht, in der virtuellen Realität trainiert, sodass sie effizient für ihren Arbeitsalltag vorbereitet werden.“

Beate Sucrow, Co-Founder und bei Weltenweber verantwortlich für 2D- und 3D-Art, Networking und Verwaltung, erzählte dem CareTRIALOG über den Einsatz von VR-Brillen im ...


29.12.2017
Integration durch Pflege

Am Donnerstagmorgen um 8.30 Uhr sitzen Nabila (40), Carolina (28) und Abdallah (38) im Schulungsraum der APD am Margarethe-Zingler-Platz. APD-Pflegedienstleiter Björn Schulte und ...


13.12.2017
Das letzte Geschenk

Der Apfelbaum ist das Logo von „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“. Ein Apfelbaum gefriert im Winter, aber im Frühling blüht er wieder auf und trägt im Herbst neue ...


07.12.2017
Nachlese zum 1. ThemenCamp Zukunft Gutes Wohnen

Auftakt in die Zukunft Unter diesem Motto hielt die Trendforscherin Lola Güldenberg den Eröffnungsvortrag „Zehn Jahre vor – zehn Jahre zurück! 2027 fühlt sich zu heute ...


Xing
LinkedIn Logo