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Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Friday, 21.09.18 11:45 Uhr

FEIERLICHE PREISVERLEIHUNG

Christoph Lohfert Stiftung vergibt Lohfert-Preis 2018
Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur: In Anwesenheit der Schirmherrin, der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, überreichte der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. med. Kai Zacharowski gestern feierlich den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis 2018. Ausgezeichnet wurde das Projekt „AHOI-Patient im Boot“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. habil. Nils-Olaf Hübner, M.Sc. vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 14. Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses statt.

Aktive Einbeziehung der Patienten und Angehörige im Fokus
Prof. Dr. med. habil. Nils-Olaf Hübner nahm den Preis auch stellvertretend für das gesamte Team um „AHOI-Patient im Boot“ entgegen. Das ausgezeichnete Projekt will das Hygieneverhalten in Krankenhaus, Pflegeeinrichtung und Arztpraxis verbessern. Zielten bisherige Maßnahmen vor allem auf das Hygieneverhalten des medizinischen und Pflegepersonals ab, ist das Besondere dieses Projekts die aktive Einbeziehung und Befähigung der Patienten und Pflegebedürftigen sowie ihrer Angehörigen.

Über den Lohfert-Preis
Der Lohfert-Preis 2018 war zum Thema „Kulturwandel im Krankenhaus: Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur“ ausgeschrieben. Wie in den vergangenen Jahren sollten Projekte im Fokus stehen, die in diesem Sinn messbare Qualität am Patienten zeigen und umsetzen.
Die Christoph Lohfert Stiftung prämiert und fördert mit dem Lohfert-Preis praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt stellen.

Thema des Lohfert-Preises 2019
Der Lohfert-Preis 2019 steht unter dem Titel: „Mehr Zeit für den Patienten - digitale Konzepte zur Entlastung der Pflege“. Bewerbungen für den Lohfert-Preis 2019 können ab Mitte Oktober unter www.christophlohfert-stiftung.de eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar 2019.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Sunday, 16.09.18 15:21 Uhr

„Endlich Freitag im Ersten": Drehstart für eine weitere Folge der ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick" mit Tanja Wedhorn



„Endlich Freitag im Ersten": Drehstart für eine weitere Folge der ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick" mit Tanja Wedhorn

Auf Rügen fiel erneut die Klappe für „Praxis mit Meerblick": Die erfolgreiche Reihe mit Tanja Wedhorn in der Hauptrolle wird für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten" produziert und geht mit Folge 6 „Auf zu neuen Ufern" (AT) in die nächste Runde. Der schwere Schicksalsschlag macht Nora Kaminski noch immer zu schaffen, nur langsam kehrt wieder Normalität bei der Ärztin ein. Und auch die Übernahme der Praxis von Dr. Freese gestaltet sich schwerer als gedacht ...

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 30.08.18 10:38 Uhr

Die „Rentnercops" nehmen ihre Verbrecherjagd in Köln wieder auf
16 neue Folgen ab 5. September 2018,
immer mittwochs um 18:50 Uhr

In ihrem ersten neuen Fall „Dumm gelaufen" ermitteln Günter (Wolfgang Winkler) und Edwin (Tilo Prückner), der nach seinem Herzinfarkt zwar auf dem Weg der Besserung ist, aber sich noch immer im Krankenhaus langweilen muss, gegen Fabian Riem (Daniel Drewes). Dieser hat versehentlich seine Ehefrau erschlagen, weil er sie für einen Einbrecher hielt. Edwins Instinkt aber sagt ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Heimlich ermittelt er mit Unterstützung von Hui (Aaron Lee) und Dr. Schmidt (Helene Grass) vom Krankenbett aus. Dann wird eine zweite Leiche gefunden: der Einbrecher, der schon seit Wochen die Wohngegend von Fabian Riem unsicher gemacht hat. Was hat dessen Tod mit dem ersten Todesfall zu tun?
Sie sind wieder da, die beiden Kommissare Edwin (Tilo Prückner) und Günter (Wolfgang Winkler), die schon längst ihren wohlverdienten Ruhestand genießen könnten. Stattdessen erscheinen sie jeden Tag pünktlich zum Dienst. Irgendjemand muss den Job ja machen. Allein die ehrgeizige Dezernatsleiterin Vicky Adam (Katja Danowski), der gewitzte, mit allen modernen Ermittlungsmethoden und der Digitalisierung vertraute Kommissaranwärter Hui Ko (Aaron Le) halten neben den beiden dickköpfigen, besserwisserischen und beratungsresistenten Rentnercops die Stellung im Kampf gegen das Verbrechen in der Domstadt.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 16.07.18 09:29 Uhr

Pflegekräften eine Stimme geben, sie über ihren Beruf erzählen lassen,
warum sie gerne in der Pflege arbeiten: Das ist das Ziel der Kampagne "Proud Nurse".

Das Besondere: Alle Personen sind real. Die Texte haben sie selbst formuliert.
Die Kampagne "Proud Nurse" will zeigen,

1. wie extrem engagiert viele Pflegekräfte sind und
2. welche Motive und Werte Pflegekräften wichtig sind.

Initiator Gundolf Meyer-Hentschel: "Wer den Pflegeberuf attraktiver machen will, muss die Motive, Werte und Träume der Pflegefachkräfte viel besser verstehen."


Die Motivation, an dieser Kampagne mitzumachen, ist gross. Jede Woche melden sich neue Pflegekräfte mit Fotos, Videos und Texten. Die Kampagne läuft seit Januar 2018 in den sozialen Medien. Am 1. Juli 2018 ist die dritte Staffel gestartet.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 11.06.18 16:03 Uhr

Hauptstadtkongress zeigt: Digitalisierung ist Chefsache geworden


Mit einem Teilnehmerrekord endete am Freitag in Berlin der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit. Für drei Tage waren insgesamt 8.400 Entscheider aus dem deutschen Gesundheitswesen zur größten Branchenveranstaltung zusammengekommen, um sich zu gesundheitspolitischen Fragen auszutauschen. Das Leitthema beim diesjährigen Hauptstadtkongress lautete “Digitalisierung und vernetzte Gesundheit”.

Bereits der völlig überfüllte Saal bei der Eröffnungsveranstaltung zeigte, dass die digitale Revolution das Gesundheitswesen endgültig erreicht hat. Zu viele Besucher begehrten Einlass zum Kongressauftakt unter dem Titel “Digitalisierung - Visionen für die Gesundheitsversorgung”, Hunderte konnten schließlich nur an den überall im Berliner CityCube verteilten Bildschirmen zuschauen.

In seiner Eröffnungsrede wies Bundesgesundheitsminister Jens Spahn darauf hin, dass eHealth weltweit auf einem unaufhaltsamen Vormarsch sei. „Die Angebote sind da oder kommen: Amazon, Google, Dr. Ed“, sagte Spahn und fügte hinzu: „Es ist die Frage: Gestalten wir das oder kommt das von außen?“ Spahn hob hervor, dass mittlerweile weniger die technischen Möglichkeiten noch ein Problem seien, sondern vor allem die Regulierung und Finanzierung neuer digitaler Medizin im deutschen Gesundheitswesen. In einer Videobotschaft kritisierte auch SAP-Gründer Hasso Plattner, dass die scharfen gesetzlichen Regelungen in Deutschland „den Einsatz digitaler Innovationen hemmen“.

Eine der spektakulärsten Präsentationen war die eines Roboterarmes durch Prof. Dr. Sami Haddadin, einen weltweit führenden Robotikspezialisten und Gewinner des Deutschen Zukunftspreises. Haddadin zeigte, wie ein solcher Arm krankengymnastische Übungen zunächst mittels entsprechender Bewegung durch einen Therapeuten beigebracht bekommt und dann mit dem Patienten selbstständig durchführt. Der Roboter ist dabei in der Lage, rücksichtsvoll auf Berührungen von Menschen zu reagieren und gegebenenfalls auch nachzugeben. Haddadin führte auch vor, dass der Roboter dabei sensibel genug reagiert, um eine Gesichtsrasur mit einem elektrischen Rasierapparat ausführen zu können. Ziel von Haddadins Entwicklungsarbeit ist, dass solche Roboter in nächster Zeit zu Preisen angeboten werden können, die eine Nutzung jedermann ermöglichen.

Während des gesamten Kongresses waren Veranstaltungen zu den Themenbereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Deep Learning und Big Data sehr gut besucht. Dabei ging es beispielsweise um die Frage, ob zur Finanzierung digitaler Versorgungsleistungen neben den Budgets für den stationären und den ambulanten Sektor noch ein eigenes Digitalbudget erforderlich ist, wie Experten fordern. Es war auch Thema, wie die Digitalisierung den Praxisalltag niedergelassener Ärzte verändert und verändern wird. Ebenso waren neue, digitale Recruiting-Methoden zur Gewinnung von Arbeitskräften in den Mangelberufen der Pflege und bei Ärzten Gegenstand einer Session.

Selbst der Krankenhaus Rating Report 2018, der auf dem Hauptstadtkongress der Öffentlichkeit präsentiert wurde, kam an der Digitalisierung nicht vorbei: Zwar geht es den deutschen Krankenhäuser im Durchschnitt wirtschaftlich deutlich besser als in den Vorjahren. Der Fachkräftemangel wird aber mehr und mehr zu einem Risiko für die Versorgung. “Arbeitssparende technische Innovationen werden immer wichtiger, um Ärzte und Pflegepersonal zu entlasten”, erklärte Prof. Dr. Boris Augurzky das Ergebnis seiner Untersuchung, nach der bei gleichen Rahmenbedingungen wie heute bis 2025 voraussichtlich zusätzlich 80.000 Vollkräfte in den medizinischen Diensten der Krankenhäuser und weitere 80.000 Pflegefachkräfte in der Altenpflege benötigt werden.

Wie immer widmete sich der Hauptstadtkongress aber auch in diesem Jahr der gesamten Bandbreite gesundheitspolitischer Themen. Vor allem bot er drei Monate nach der langwierigen Regierungsbildung Gelegenheit, neue Ideen zu diskutieren und neue Gesichter in der Gesundheitspolitik kennenzulernen.

In einer Diskussionsrunde der gesundheitspolitischen Sprecher aller sechs Bundestagsfraktionen verteidigte Sabine Dittmar von der SPD das Sofortprogramm der Bundesregierung für die Pflege, das die Finanzierung von 13.000 zusätzlichen Stellen in der Pflege vorsieht. Sie räumte allerdings vor dem Hintergrund des herrschenden Fachkräftemangels ein: “Mir ist klar, dass eine finanzierte Stelle noch keine besetzte Stelle ist.”

Der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses zeigte sich angesichts der vom Bundesverfassungsgericht angestoßenen Debatte um die demokratische Legitimation des Gremiums offen dafür, neben Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern weitere Akteure einzubinden. “Man muss darüber diskutieren, ob die Zusammensetzung des G-BA noch zeitgemäß ist”, so Josef Hecken auf dem Hauptstadtkongress. In einer anderen Veranstaltung wurde die Konstruktion des G-BA und der Gemeinsamen Selbstverwaltung noch grundsätzlicher in Frage gestellt. Prof. Dr. Reinhard Busse von der TU Berlin formulierte seine Kritik so: “Die begrenzte staatliche Kontrolle über das Gesundheitssystem führt dazu, dass der Gesetzgeber die gleichen Akteure mit Lösungen von Problemen beauftragt, welche sie selbst überhaupt erst geschaffen haben.”

Intensiv diskutiert wurden auch die Pläne der Bundesregierung für ein GKV-Versicherten-Entlastungsgesetz, die ein Abschmelzen der finanziellen Rücklagen bei den Kassen vorsehen. Aus Sicht der Vorstandsvorsitzenden des Verbands der Ersatzkassen ist dies nur möglich, wenn zuvor der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich reformiert wird. Ulrike Elsner: “Unter den bestehenden Morbi-RSA-Bedingungen würden sich damit die ohnehin schon massiven Wettbewerbsverzerrungen in der GKV weiter verstärken. Denn Fehlstellungen im Morbi-RSA sind der Grund dafür, dass die Finanzreserven der Kassen heute sehr unterschiedlich verteilt sind.” Prof. Dr. Jürgen Wasem vom Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesversicherungsamt legte auf dem Hauptstadtkongress dar, dass beim Morbi-RSA - anstatt nur 80 Krankheiten zu berücksichtigen - ein Vollmodell Grundlage sein sollte.

Auch im Hinblick auf die Zahl der Vorträge war der 21. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit eine Veranstaltung der Superlative: In mehr als 150 Einzelveranstaltungen traten rund 600 Referentinnen und Referenten auf.

Der Hauptstadtkongress 2019 findet vom 21. bis 23. Mai 2019 im Berliner CityCube statt.

 
 

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