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Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 13.11.17 10:42 Uhr

Claudius Hasenau übernimmt alleinige Geschäftsführung
Nach dem Tod von Mitgründerin Petra Hasenau-Rössing strukturiert die APD zum Jahresende ihre Führungsspitze um - Hans-Werner Rössing legt Geschäfts-leitung nieder und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen

Gelsenkirchen, im November 2017. Aus drei wird eins: Zum 1. November 2017 hat der Diplom-Verwaltungswirt Claudius Hasenau (51, Bild links) die alleinige Geschäftsführung der APD Ambu-lante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH übernommen. Damit sind die Umstrukturierungen an der Spitze des Familienunternehmens, das mit mehr als 400 Mitarbeitenden und über 800 Klienten zu den größten privaten ambulanten Pflegediensten in Deutschland gehört, abgeschlossen.

Der Anlass für die Veränderungen war ein trauriger: Anfang diesen Jahres musste sich die APD von ihrer Mit-Geschäftsführerin Petra Hasenau-Rössing (Bild Mitte) verabschieden. Die examinierte Krankenschwester, die die APD gemeinsam mit ihrem Bruder Claudius im Jahr 1993 gegründet hatte, verstarb im Januar 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 60 Jahren. In der Folge legte nun zum 1. November 2017 ihr Ehemann Hans-Werner Rössing (54, Bild rechts) seine Tätigkeit als Geschäftsführer nieder. Der examinierte Krankenpfleger wird sich fortan neuen beruflichen Herausforderungen widmen.

Der Weggang Rössings markiert einen Generationenwechsel bei der APD, bei dem das Unternehmen auf hochqualifizierte Nachwuchsführungskräfte aus dem eigenen Hause zurückgreifen kann. Rössings Aufgaben übernimmt der bisherige stellvertretende Pflegedienstleiter und Ausbildungsverantwortliche des Hauses, Björn Schulte (33). Stellvertreterin wurde Mareike Finger (31). Claudius Hasenau: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitenden, aber auch bei allen Patienten und Wegbegleitern herzlich dafür bedanken, dass sie in dieser schwierigen Zeit an unserer Seite waren. Den neuen Führungskräften wünsche ich eine glückliche Hand für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.“

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Friday, 13.10.17 11:38 Uhr

Christoph Lohfert Stiftung trauert um ihren Stifter

Dr. Christoph Lohfert, Stifter und Geschäftsführer der gleichnamigen Stiftung, ist am vergangenen Samstag in Hamburg verstorben.

„Dr. Christoph Lohfert war ein visionärer Mäzen“, so Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Das Wohl des kranken Menschen stand für ihn Zeit seines Lebens im Mittelpunkt.“

Leidenschaft für Kommunikation
Im Jahr 2010 hat Dr. Christoph Lohfert die Christoph Lohfert Stiftung mit dem Ziel gegründet, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu verbessern und den Patienten mit seinen Bedürfnissen und Interessen in den Mittelpunkt der medizinischen Versorgung zu rücken. Zu diesem Zweck rief Dr. Christoph Lohfert im Jahr 2013 den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis ins Leben, der am 20. September 2017 zum fünften Mal in seiner Anwesenheit verliehen wurde.

Über 40 Jahre Krankenhausexpertise
Dr. Christoph Lohfert entwickelte und begleitete über vierzig Jahre lang zahlreiche medizinökonomische Projekte und prägte die Organisation vieler Hochschulkliniken. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Dr. Dr. Peter Lohfert baute Dr. Christoph Lohfert das Institut für Funktionsanalyse im Gesundheitswesen GmbH Hamburg/Kopenhagen auf. Nach der Umwandlung der Betriebsstätte Hamburg in die Lohfert & Lohfert AG war er bis 2008 Vorsitzender des Vorstands.

Über die Christoph Lohfert Stiftung
Die Christoph Lohfert Stiftung setzt sich für Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung sowie für die Verbesserung der Patientenorientierung in Kliniken ein. Der Lohfert-Preis 2018 ist ausgeschrieben zum Thema: Kulturwandel im Krankenhaus - Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 25.09.17 14:25 Uhr

Pflege muss Priorität in der neuen Legislaturperiode bekommen

Riesige Erwartungshaltung der beruflich Pflegenden auf notwendige Verbesserung ihrer Situation

„Im Namen der Landespflegekammer gratuliere ich allen gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestags aus Rheinland-Pfalz!“ Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer, freut sich, auch in der neuen Legislaturperiode mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus der Region den intensiven politischen Kontakt zu pflegen. „Die Bedeutung, die die beruflich Pflegenden haben, muss endlich auch von der Politik anerkannt und gewürdigt werden“, fordert Mai im gleichen Atemzug.
Die beruflich Pflegenden fühlen sich seit vielen Jahren von politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in der Bundesebene „verraten und verkauft“. Symptomatisch für diesen Befund war auch der zurückliegende Wahlkampf. „Das Thema hat sehr, sehr lange überhaupt keine Rolle gespielt. Dann wurde die Pflege plötzlich, zum großen Finale hin, doch noch entdeckt und uns große Versprechungen gemacht“, bemerkt Mai. „Wir bestehen darauf, dass diese jetzt auch umgesetzt werden. Deutschlandweit wollen die Kolleginnen und Kollegen einfach gute Pflege leisten und nicht aufgrund der miesen Rahmenbedingungen genau daran gehindert werden.“
Das Thema Pflege, in allen Facetten, muss in dieser Legislaturperiode endlich „Chefsache“ werden. „Wer nach sicher intensiven Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen auch immer die Bundesregierung bilden wird, muss den allgemeinen Sonntagsreden endlich substantielle Taten folgen lassen“, wird der Kammerpräsident deutlich.
In der neu beginnenden Legislaturperiode müssen endlich entscheidende Verbesserungen erreicht werden, um ein qualitativ hochwertiges pflegerisches Angebot in Deutschland sicherstellen zu können. Mit der Ignoranz, die das Thema bislang erfahren hat, ist diese Sicherstellung schon mittelfristig ernsthaft gefährdet. „Der Einbezug pflegerischer Expertise bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens ist zwingend. Die professionell Pflegenden bilden die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen und sind somit eine der tragenden Säulen der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Darüber hinaus ist es die Personengruppe mit dem intensivsten Kontakt zu Patientinnen und Patienten und Pflegeempfängerinnen und –empfängern.“ Mai sieht als logische Konsequenz, dass die künftige Bundespflegekammer als Dachorganisation der Landespflegekammern und damit der beruflichen Selbstverwaltung der Pflegeberufe in allen Gremien der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen gleichberechtigt vertreten sein muss. Bis dahin stehen auch die Landespflegekammern, selbstverständlich neben den bisherigen Ansprechpartnern wie Berufsverbänden und Gewerkschaften, als kompetente Ansprechpartner und umfassende Berufsvertretungen zur Verfügung. Mai fordert die Bundespolitik auf, diese zusätzliche Ressource zu nutzen.
„Die viel zu lange fehlende Bereitschaft der Parteien, sich auch im Wahlkampf konkret zu pflegepolitischen Fragen zu positionieren und die jahrzehntelange stiefmütterliche Behandlung des Themas Pflege macht deutlich, dass wir mit Beginn der neuen Legislaturperiode noch stärker auftreten müssen, um die mehr als berechtigten Forderungen der beruflich Pflegenden durchsetzen zu können“, gibt sich Mai kämpferisch. „Wir sind zwar schon zehn Jahre zu spät, aber jetzt muss das Jahrzehnt der Pflege, mit Kraftanstrengung aller Beteiligten, endlich beginnen sonst werden wir die Probleme gar nicht mehr lösen können!“

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 21.09.17 14:37 Uhr

Feierliche Preisverleihung: Christoph Lohfert Stiftung vergibt Lohfert-Preis 2017 und erstmalig einen Medienpreis

Gelingende Arzt-Patienten-Kommunikation stand bei der diesjährigen Preisverleihung der Christoph Lohfert Stiftung im Fokus: In Anwesenheit der Schirmherrin, der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, überreichte der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. med. Kai Zacharowski gestern feierlich den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis 2017. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Effizienz von Smartphone Apps zur Erfassung von Symptomen und Therapienebenwirkungen in der Behandlung von Krebspatienten“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Andreas Trojan, OnkoZentrum Zürich/ Stiftung Swiss Tumor Institute. Erstmalig vergab die Christoph Lohfert Stiftung den ebenfalls mit 20.000 Euro dotierten Medienpreis. Dieser ging an Dr. med. Werner Bartens, Arzt und Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 13. Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses statt.

Arzt-Patienten-Kommunikation im Fokus

Prof. Dr. med. Andreas Trojan nahm den Preis auch stellvertretend für das Team um Oberarzt Dr. Marco Egbring und Oberärztin Dr. Elmira Far, Klinik für Klinische Pharmakologie und Toxikologie des UniversitätsSpitals Zürich, entgegen. In einer Studie, publiziert im «Journal of Medical Internet Research“, hatten sie die Auswirkungen von Smartphone Apps auf die Therapie, die Versorgung und Kommunikation zwischen Ärzten und Brustkrebspatientinnen untersucht. Fazit: Die Erhebung der Daten und die anschließenden Besprechungen mit dem Behandlungsteam führten dazu, dass die Patientinnen im Alltag in Bezug auf ihre Krankheit aufmerksamer waren. Sie erkannten Nebenwirkungen der Chemotherapie entsprechend früher. Die Studie zeigte, dass die App vor allem dann ihren Zweck erfüllt, wenn die vom Patienten erhobenen Daten später gemeinsam mit dem Arzt besprochen werden. Geschieht dies, kann die App das Wohlbefinden der Patientinnen verbessern.

Mit dem erstmalig verliehenen Medienpreis unterstützt die Christoph Lohfert Stiftung die weitere Arbeit von Dr. med. Werner Bartens. Als Leitender Redakteur und als Autor populärer Sachbücher setzt sich Dr. med. Werner Bartens kritisch mit dem Gesundheitssystem auseinander und trägt zur Patientenaufklärung bei.

Die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks würdigte die Arbeit beider Preisträger. „Sie leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation in der Medizin.“

Über den Lohfert-Preis

Der Lohfert-Preis 2017 war zum Thema: „„Patientenkommunikation: Systeme zur Reduzierung vermeidbarer (Fehl-) Behandlungen““ ausgeschrieben. Wie in den vergangenen Jahren sollten Projekte im Fokus stehen, die in diesem Sinn messbare Qualität am Patienten zeigen und umsetzen.

Die Christoph Lohfert Stiftung prämiert und fördert mit dem Lohfert-Preis praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und seine Interessen in den Mittelpunkt rücken. Der Lohfert-Preis unterstützt insbesondere Projekte, die den Weg des Patienten im Krankenhaus, die Kommunikation dort sowie die Patientensicherheit nachhaltig verbessern.

Thema des Lohfert-Preises 2018

Der Lohfert-Preis 2018 steht unter dem Titel: „Kulturwandel im Krankenhaus: Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-)Sicherheitskultur“. Bewerbungen für den Lohfert-Preis 2018 können ab Mitte Oktober unter www.christophlohfert-stiftung.de eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar 2018.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 07.09.17 14:42 Uhr

Der Lohfert-Preis 2017 geht an das Projekt „Effizienz von Smartphone Apps zur Erfassung von Symptomen und Therapienebenwirkungen in der Behandlung von Krebspatienten“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Andreas Trojan, OnkoZentrum Zürich/ Stiftung Swiss Tumor Institute Zürich. Die regelmäßige Datenerfassung und Kommunikation zwischen Arzt und Patient über eine App soll Notfalleinweisungen verringern und die Effizienz der Behandlung steigern.

Der Medienpreis der Christoph Lohfert Stiftung prämiert im Jahr 2017 erstmalig publizistische Arbeiten mit herausragender Breitenwirkung, die zur Aufklärung von Patienten beitragen und die öffentliche Wahrnehmung medizinischer Fragen steigern. Der Preis geht an Dr. med. Werner Bartens, Arzt und Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung, München.

Die Preisverleihung findet am 20. September 2017 in Anwesenheit der Schirmherrin, Frau Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, im Rahmen des 13. Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses statt.

 
 

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