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Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Wednesday, 30.08.17 11:39 Uhr

Fortsetzung der ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick"
Drehstart für zwei neue Filme mit Tanja Wedhorn als Ärztin auf Rügen

Nach dem erfolgreichen Start der Komödienreihe „Praxis mit Meerblick" auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten" laufen derzeit auf Rügen die Dreharbeiten für zwei weitere Filme. Tanja Wedhorn spielt erneut die schlagfertige und charmante Ärztin ohne Doktortitel Nora Kaminski, die sich auf der Ostseeinsel mit ihrer direkten Art nicht nur Freunde macht. An ihrer Seite spielt Stephan Kampwirth ihren Praxiskollegen und guten Freund Richard, der etwas hypochondrisch veranlagt ist. In weiteren Rollen sind u.a. Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Lukas Zumbrock, Shenja Lacher, Petra Kelling und Dirk Borchardt zu sehen. Sibylle Tafel führt die Regie nach Büchern von Michael Vershinin und Marcus Hertneck. Gedreht wird voraussichtlich bis zum 23. Oktober in Sassnitz, Binz und Bergen (Rügen) sowie in Stralsund und Berlin.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Monday, 14.08.17 09:28 Uhr

Konzept der elektronischen Gesundheitskarte gescheitert!

Sie sollte Leben retten. Sie sollte Milliarden einsparen. Doch nach mehr als elf Jahren lautet die bittere Wahrheit: Die elektronische Gesundheitskarte ist nichts weiter als eine einfache Versichertenkarte ohne Notfalldatensatz, ohne Medikationsplan, ohne auch nur eine der versprochenen Funktionen – und hat dafür rund 1,7 Milliarden Euro verschlungen. Ärzteverbände und Krankenkassen sind sich einig: Das Konzept der elektronischen Gesundheitskarte ist gescheitert. Einzig das Unternehmen vitabook bietet einen Ausweg aus der Misere.

Das im Herbst 2004 mit Trommelwirbel von der Bundesregierung angekündigte Projekt „eGk“ sollte durch zahlreiche neue Möglichkeiten für elektronischen Datenaustausch das deutsche Gesundheitswesen innerhalb von zwei Jahren ins digitale Zeitalter katapultieren. Ein längst überfälliger Notfalldatensatz sollte auf der elektronischen Gesundheitskarte hinterlegt werden können, ebenfalls ein Medikationsplan. Außerdem Röntgenbilder, Diagnosen und Arztbriefe, wodurch kostenintensive und u. U. für den Patienten gefährliche Doppeluntersuchungen hätten verhindert werden können. Alles nur ein frommer Wunsch: Die eGk ist eine Plastikkarte mit Versicherungsnachweis. Laut Berechnungen der Innungskrankenkassen wurden dafür rund 1,7 Milliarden Euro investiert.
Sicher eine erschreckend hohe Summe für ein Stück Plastik, nicht so erschreckend aber wie andere Zahlen: Jüngste Studien haben ergeben, dass jährlich bis zu 30.000 Menschen an Wechselwirkungen sterben. Hochrechnungen zufolge landen jedes Jahr 800.000 Bundesbürger wegen Medikamentennebenwirkungen auf der Notfallstation. Zahlen, die mit existentem digitalen Medikationsplan und Wechselwirkungscheck sicher um Einiges niedriger ausgefallen wären.


Wohl eher ein Stolper-, denn ein Meilenstein

Anfang Juni erklärte die Betreibergesellschaft Gematik, die Auslieferung der notwendigen technischen Ausrüstung stehe kurz bevor. Die Rede war von einem „Meilenstein“. Den Notfalldatensatz oder gar die digitale Arzneiliste beinhaltet die Karte nach wie vor nicht, geschweige denn die Möglichkeit, sie als elektronische Patientenakte zu nutzen: Der Chip bietet gerade mal 12 KB Speicherplatz.
Doch selbst wenn all die angekündigten Daten auf der eGk gespeichert werden könnten – nutzen würde sie trotzdem kaum jemanden. Denn die Daten können ausschließlich mit Konnektoren ausgelesen werden, die nur ein einziger Anbieter – die Compugroup – überhaupt anbietet und für die Arztpraxen einen horrenden Betrag hinblättern müssen. Dementsprechend verfügen viele nicht über diese Lesegeräte.
Noch deutlicher wird die Sinnfreiheit der eGk, sobald über den Tellerrand hinausgeschaut wird: Weder in der gesamten EU noch in einem anderen Teil der Welt existieren die passenden Konnektoren. Wer sich also im Ausland befindet, sollte tunlichst nicht in einen Notfall geraten.
Allen Bedenken und Unkenrufen zum Trotz sollen Verbände von Ärzten, Krankenkassen, Kliniken und Apothekern die Gesundheitskarte weiterverbreiten. Ärzten drohen empfindliche Strafen, wenn sie von 2018 an nicht mitmachen.


Unzeitgemäßes Konzept

Dass die eGk – würde sie funktionieren – lediglich in Deutschland lesbar wäre, dokumentiert angesichts der Globalisierung den antiquierten Denkansatz, der sich dahinter verbirgt. Zu erkennen ist dieser ebenso in der Tatsache, dass Patienten ausschließlich in Anwesenheit eines Arztes Zugang zu ihren Daten erhalten, also eine Art „begleiteter Datenzugang“, der an Zeiten erinnert, in denen Ärzte auch die „Götter in Weiß“ genannt wurden. Ob nun Dr. Google mehr schadet, als nutzt, sei dahingestellt, Fakt ist: Der moderne Patient will informiert sein. Und er hat seit 2014 mit dem Patientenrechtestärkungsgesetz ein gesetzlich verankertes Recht dazu. Das bedeutet: Jeder sollte die Möglichkeit besitzen, selbst über seine Daten zu verfügen, diese jederzeit und überall einzusehen und zu bearbeiten, etwa um Unverträglichkeiten, Allergien, freiverkäufliche Medikamente, Notfallkontakte u.v.m. hinzuzufügen.


Und nun?

Wie jedoch kann das funktionieren? Die Daten auf dem Smartphone speichern? Hier wären sie zwar endlich in Händen der Patienten, die Nachteile allerdings überwiegen: Auch hierbei handelt es sich – wie bei der Kartenspeicherung – um einen isolierten Speicher, nicht zentral verfügbar für Ärzte, Kliniken und Apotheken und sowieso nur dann, wenn der Patient das Handy bei sich trägt und nicht gesperrt hat, also ungeeignet im Notfall.
Es gibt nur eine sinnvolle Lösung, die unter anderen auch Prof. Harald Dormann von der Uniklinik Fürth erst kürzlich gefordert hat: Gesundheitsdaten gehören in einen Online-Speicher, auf den Behandler insbesondere im Notfall Zugriff haben und das jederzeit und überall. Gleichzeitig muss dieser Speicher unter alleiniger Hoheit des Patienten stehen, d. h., ausschließlich der Patient bestimmt, wer welche seiner Gesundheitsdaten einsehen darf. Gefragt ist also ein Service-Provider, der nur dem Patienten verpflichtet ist.
Unnötig ist der Versuch, sämtliche Ärzte in einem sicheren Netzwerk zu verbinden, das Internet bietet längst hinreichend gute Verschlüsselungen für andere Lösungen. Schließlich haben auch die Banken seinerzeit das Internet nicht neu erfunden, um Homebanking einführen zu können. Kurz: Der Arzt braucht nichts weiter als einen Lese- und Schreibzugriff zu diesem Service-Provider, was technisch einfach und verschlüsselt umzusetzen ist. Dabei hat der Patient vorher festgelegt, welche Daten er dem Arzt zeigen möchte.

vitabook ist der Service-Provider des Patienten

Ebendiese Lösung ist vitabook. Der Service-Provider des Bürgers – der bis dato ­einzige – mit unterschiedlichen Schnittstellen für alle Akteure im System. Wer hier ein Gesundheitskonto eröffnet, kann sich fortan über besagte Schnittstellen Daten digital senden lassen und Daten online jedem Behandler jederzeit und überall zur Verfügung stellen. Die Sorge vieler Bürger, ihre auf der eGk gespeicherten Daten könnten ungefragt bei Krankenkassen landen, erübrigt sich mit dem Online-Gesundheitskonto. Hier bestimmt allein der Kontoinhaber, also der Patient, welche Daten wem offenbart werden.
Auch Medikationsplan und Notfalldatensatz sind bei vitabook längst umgesetzt: mit dem Notfall-QR, dem Online-Medikationsplan und dem Gesundheitskarten-Update.
Letzteres löst sogar die vertrackte Situation, in der sich die eGk befindet: Die (ansonsten nutzlose) Karte wird mit dem Gesundheitskonto verbunden. Die Versichertenkarte mit Versicherten-Nummer und Versicherungsnummer ist zwar ihre 1,7 Milliarden Euro noch immer nicht wert, hat aber zumindest einen Sinn bekommen.
Apropos Kosten: Jeder Bundesbürger kann sofort ein Gesundheitskarten-Update und einen Notfalldatensatz mit Notfall-QR-Schlüsselanhänger erhalten für insgesamt einmalig 22,90 Euro. Das Gesundheitskonto kostet im Monat 1,95 Euro. Mittlerweile übernehmen bereits 20 Krankenkassen diese Kosten für ihre Versicherten, ohne dabei Einblick in das jeweilige Gesundheitskonto ihres Versicherten zu erhalten.

Zentralisierung statt Zersplitterung

Die Ankündigung zweier großer Krankenkassen, ihren Versicherten bald eine eigene elektronische Patientenakte anzubieten, wurde von Ärzteverbänden mit der Warnung kommentiert, die digitale Gesundheitslandschaft könne zersplittern, Praxen damit überfordert sein, verschiedene Patientenakten mit ihren Computersystemen zu verwalten. Ein Argument, das in vielerlei Hinsicht nicht greift. Tatsache ist zunächst, dass es keine digitale Gesundheitslandschaft gibt und an erster Stelle alle Anstrengungen dahingehen sollten, diese endlich zu schaffen.
Und im Hinblick auf den Patienten kann gerade keine Rede von Zersplitterung sein, geht es doch etwa bei vitabook darum, den Patienten zum Eigentümer eines zentralen Speichers seiner Daten zu machen. D. h., das Gesundheitskonto versetzt ihn in die Lage, seine in verschiedenen Praxen und Kliniken verteilten – zersplitterten – Daten komplett an einem Ort zu hinterlegen. Dadurch hat er im übrigen zudem die Gewissheit, auch in ferner Zukunft über seine Gesundheitsdaten verfügen zu können, unabhängig von externen Gegebenheiten.
Auch die Frage, ob mehrere Service-Provider für Arztpraxen zu bewältigen sind, lässt sich mit einem eindeutigen Ja beantworten. Wie bei einem E-Mail-Programm, in dem verschiedene E-Mail-Accounts gleichzeitig funktionieren, könnte das in Arztpraxen mit verschiedenen Service-Providern laufen. Wobei das noch Zukunftsmusik ist. Denn bis heute gibt es nur einen Service-Provider und der heißt vitabook.

Ist das denn sicher?

Das fragen sich nicht nur Datenschützer. Zu Recht. Schließlich geht es um hochsensible Gesundheitsdaten. Angeblich ist die Gesundheitskarte eine der weltweit bestgeschützten Infrastrukturen für das Gesundheitswesen. Nicht schwer allerdings diese Behauptung aufzustellen, ist das System ja noch nie live gewesen. Auch ist das C-Netz ein sehr sicheres Mobilfunknetz. Da es aber nicht mehr live im Einsatz ist, kann es logischerweise nicht abgehört werden.
Die Wahrheit liegt hier leider nicht in der Mitte. Tatsächlich ist die Gesundheitskarte besonders unsicher. Auf der Karte gibt es einen hochverschlüsselten Datencontainer und denselben Container noch einmal – unverschlüsselt. Adresse, Name, Geburtsdatum, Versichertenstatus, etc. lassen sich einfach von der Karte auslesen. Dafür reicht ein Kartenlesegerät, zum Beispiel das IDENTOS-Kartenlesegerät für gerade einmal 100 Euro. Sicher ist an der eGk nur Eines: Sie kann nichts, außer Adressen zu speichern.
Die Daten des Online-Gesundheitskontos von vitabook werden stark verschlüsselt und liegen in der Microsoft Cloud Deutschland, hochgesichert in zwei deutschen Telekom-Rechenzentren.

Das ist sicher.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Wednesday, 21.06.17 15:41 Uhr

Rentner kommt von rennen
„Rentnercops" - die beliebte Vorabendserie im Ersten geht in eine neue Staffel

"Never change a winning team" - auch dann nicht, wenn es längst in den Ruhestand gehört. Anderseits: die ehrgeizige Dezernatsleiterin Vicky Adam (Katja Danowski) hat auch keine echte Wahl, denn das Dezernat 12 der Kölner Kriminalpolizei - Kapitalverbrechen - würde ansonsten schlicht aufhören zu existieren: Personalmangel aufgrund des demografischen Wandel. Sieht man mal davon ab, dass die beiden reaktivierten Kommissare Edwin (Tilo Prückner) und Günter (Wolfgang Winkler) dickköpfig, besserwisserisch und beratungsresistent sind, liefern sie beachtliche Ergebnisse. Dafür sind sie aber genauso auf die Hilfe des gewitzten, mit allen modernen Ermittlungsmethoden und der Digitalisierung vertrauten Kommissarsanwärters Hui Ko (Aaron Le) angewiesen, wie er auf ihre. Unterstützt wird das Ermittler-Team bei der Verbrechensaufklärung von der attraktiven Rechtsmedizinerin Rosalind Schmidt (Helene Grass), die vor allem Edwin beeindruckt.
In der neuen Staffel kommen die beiden Polizisten zum ersten Mal an ihre körperlichen Grenzen: Trotz überstandenem Herzinfarkt und strenger Bettruhe ermittelt Edwin heimlich mit. Zu reizvoll ist auch der Fall um einen Mann, der versehentlich seine Frau erschlägt, weil er sie für einen Einbrecher hält, während eben jener Einbrecher ein paar Tage später umgebracht wird. Wie passt das nun zusammen?

Auch mit Günters Gesundheit steht es nicht zum besten: Er muss wegen seines Rückens zur Reha und Edwin kommt gleich mit. Natürlich kommt es wie es kommen muss: In der Klinik wartet bereits Arbeit auf die beiden, die sie quasi undercover auch aufnehmen müssen, denn die offenkundige Antwort auf die Frage "Wer war‘s?" können die beiden nicht akzeptieren.

Die Dreharbeiten zu den acht Folgen (25 bis 32) der ARD-Vorabendserie beginnen am 20. Juni in Köln und Umgebung und gehen voraussichtlich bis Ende August. Gedreht wird in zwei Blöcken á vier Folgen. Auch hinter der Kamera gilt „never change a winning team": Die Regie übernehmen die bewährten „Rentnercops"-Regisseure Thomas Durchschlag (Block 1) und Michael Schneider (Block 2).
Headautorin ist Sonja Schönemann („Sekretärinnen"), die auch für die neuen Folgen gemeinsam mit Andreas Schmitz und Peter Güde die Bücher schrieb. Produziert wird die Serie von der Bavaria Fernsehproduktion - Niederlassung Köln. Produzenten sind Peter Güde und Oliver Vogel. Die Redaktion liegt bei Elke Kimmlinger (executive producer) und Nils Wohlfarth, beide WDR.

Der Sendetermin ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen.

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 18.05.17 13:05 Uhr

Focus Money: Asklepios Kliniken genießen das höchste Ansehen unter deutschen Krankenhäusern

· „Deutschlandtest“ ermittelt Reputation großer Krankenhausbetriebe
· Asklepios-Kliniken auf Platz eins
· Nennungen in zehntausenden Online-Nachrichten und mehr als einer Million Social-Media-Quellen im Verlauf eines Jahres ausgewertet

Focus Money hat die Asklepios Kliniken mit dem Deutschlandtest-Siegel „Höchstes Ansehen 2017“ und dem Prädikat „beste Reputation“ ausgezeichnet: Unter allen untersuchten Krankenhausbetrieben in Deutschland genießt Asklepios bei den Verbrauchern den besten Ruf. Das hat eine umfangreiche Untersuchung der öffentlichen Meinung im Internet im Auftrag von Focus Money unter wissenschaftlicher Begleitung der International School of Management (ISM) gezeigt.

Der gute Ruf auf der Goldwaage
Für den Deutschlandtest von Focus Money zum Thema Ansehen wurden die Nennungen der 5.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen Deutschlands in zehntausenden Online-Nachrichten und mehr als einer Million Social-Media-Quellen mit Hilfe des Web-Monitoring-Tools Web Analyzer über ein Jahr hinweg erfasst. Die Äußerungen über jedes Unternehmen wurden im Hinblick auf die fünf Faktoren analysiert, die vorrangig den Ruf jedes Unternehmens prägen: zum einen die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen und darüber hinaus auch die Nachhaltigkeit seiner Arbeit in Bezug auf soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung, zum anderen die Leistung des Managements, die Qualität des Betriebes als Arbeitgeber und der wirtschaftliche Erfolg. Aus den Ergebnissen wurden Branchen-Rankings erstellt.

Mehr Informationen zum Deutschlandtest „Höchstes Ansehen“ finden Interessierte unter: http://www.deutschlandtest.de/ansehen

 

Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 27.04.17 16:09 Uhr

ALTENPFLEGE 2017 endet erfolgreich / Messekongress Zukunftstag ALTENPFLEGE bringt Branche zusammen

Mit rund 28.000 Besuchern ist am Donnerstag, 27. April, die ALTENPFLEGE 2017, die Leitmesse der Pflegewirtschaft, erfolgreich zu Ende gegangen. An drei Tagen stellten insgesamt 660 Aussteller zukunftsweisende Innovationen sowie Dienstleistungen aus der Pflegebranche vor. Das Angebot in vier ausgebuchten Messehallen umfasste die Bereiche Raum und Technik, Küche und Ernährung, Textil und Hygiene, Pflege und Therapie, Beruf und Bildung sowie IT und Management.

Miriam von Bardeleben, Verlagsleiterin beim ALTENPFLEGE-Veranstalter Vincentz Network: „Die ALTENPFLEGE ist der Treffpunkt der Pflegebranche und bietet eine umfassende Marktübersicht. Sie ist Trendbarometer und der wichtigste Termin im Jahr - sowohl für das ambulante als auch das stationäre Pflegemanagement.“

Zum ersten Mal in Nürnberg: ALTENPFLEGE connect – vier themenbezogene Foren, auf denen Besucher, Aussteller und Experten sich gezielt zu den vier Themen-Komplexen „Wohnen & Quartier“, „Verpflegung & Hauswirtschaft“, „Pflege & Beruf“ sowie „Arbeitswelten & Prozesse“ austauschen konnten. Ausgewählte Fachreferenten referierten unter dem Motto „Präsentation, Kommunikation, Austausch“ über aktuelle Entwicklungen und Innovationen.

Zufriedenheit auch bei den Ausstellern der ALTENPFLEGE. Holger Lotz, Vertriebsleiter Deutschland Petermann: „Die ALTENPFLEGE bietet die perfekte Bühne, um unsere Produkte Entscheidern und Anwendern zu präsentieren.“ Und Thomas Wötzel, Geschäftsführer BoS & S: „Die ALTENPFLEGE ist die wichtigste Messe des Jahres. Sie schafft es, die Branche zu vereinen, hier treffen wir alle wichtigen Ansprechpartner. Wenn die Branche reist, dann reist sie zur ALTENPFLEGE.“

Neben der Messe ist auch der Messekongress Zukunftstag ALTENPFLEGE am Donnerstag, 27. April, erfolgreich zu Ende gegangen: 100 Referenten, 35 Vortragsblöcke und zwei Sonderveranstaltungen, der „Tag der Wohnungswirtschaft“ und der „Branchentreff außerklinische Intensivpflege“, lockten an den drei Kongresstagen rund 2300 Teilnehmer auf das Messegelände in Nürnberg. Das umfassende Programm, das mit 80 Vorträgen die wichtigsten aktuellen Entwicklungen in der Altenpflege aufgriff, begeisterte die Kongressteilnehmer, die aus ganz Deutschland anreisten. „Ich habe viele praxisnahe Informationen und Anstöße für neue Projekte bekommen. Besonders gefallen hat mir auch der Austausch mit den Kollegen“, resümierte eine Altenpflegerin aus Bad Dürrenberg.

Ebenfalls neu: die START-UP CHALLENGE im Rahmen der Sonderschau „aveneo – Raum für Innovation“. Bewerben konnten sich junge Unternehmen und Gründer, die mit ihrem Start-up-Konzept einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Wachstumsfelds Altenpflege leisten wollen. Eine Expertenjury aus Vertretern der Pflegewirtschaft und Technologie begutachtete die rund 30 Ideen aus sechs Ländern und ermittelten den Gewinner. Ziel der Start-Up Challenge war es, Start-ups mit Entscheidern ins Gespräch zu bringen und den Eintritt in neue Netzwerke für einen erfolgreichen Start in den Markt zu ermöglichen. Gewonnen haben die Start-ups „Caru“ (Monitoring), „NevisQ“ (Pflege & Therapie) und „Pikosch“ (Hygiene).

Die ALTENPFLEGE 2018 findet vom 6 bis 8. März turnusmäßig in Hannover statt.

 
 

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