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Dirk Fischer
Es funktioniert... Dirk Fischer, DIE Akademie im Gesundheitswesen A. Fischer
dirk-fischer@web.de
Thursday, 19.01.17 15:24 Uhr

Ich hatte dass Vergnügen als Marketing-Leitung, in einem Multiplex-Kino in Düren im Jahr 2000 ein Seniorenkino zu etablieren.
"Das Jahrhundert im Film" war das Motto. Unsere Partner waren die Pflegeeinrichtungen, die Stadt Düren und die Kirchen. Über 600 Senioren wählten Ihre Lieblingsfilme aus den Jahrzehnten aus. Wir hatten im Schnitt mehr als 300 Besucher pro Vorstellung (1 x monatlich). Die meisten kamen mit Sonderbussen zum Kino und wieder zurück in die Einrichtungen. Vor den Vorstellungen gab es jeweils einem Empfang mit Schnittchen sowie Kaffee und Kuchen im Foyer. Im Kinosaal gab es dann noch einige Worte zu dem jeweiligen Film.
Die Begeisterung war groß. "Was für bequeme Sitze!", "tolles Bild!", "endlich Kino für uns!".
In der Folgezeit freuten wir uns sehr darüber gerade in den Nachmittagsvorstellungen viele Senioren gemeinsam mit Ihren Enkeln begrüßen zu dürfen.

Viel Erfolg mit dem Projekt wünscht

Dirk Fischer

 

Dirk Fischer
Es funktioniert... Dirk Fischer, DIE Akademie im Gesundheitswesen A. Fischer
dirk-fischer@web.de
Thursday, 19.01.17 15:24 Uhr

Ich hatte dass Vergnügen als Marketing-Leitung, in einem Multiplex-Kino in Düren im Jahr 2000 ein Seniorenkino zu etablieren.
"Das Jahrhundert im Film" war das Motto. Unsere Partner waren die Pflegeeinrichtungen, die Stadt Düren und die Kirchen. Über 600 Senioren wählten Ihre Lieblingsfilme aus den Jahrzehnten aus. Wir hatten im Schnitt mehr als 300 Besucher pro Vorstellung (1 x monatlich). Die meisten kamen mit Sonderbussen zum Kino und wieder zurück in die Einrichtungen. Vor den Vorstellungen gab es jeweils einem Empfang mit Schnittchen sowie Kaffee und Kuchen im Foyer. Im Kinosaal gab es dann noch einige Worte zu dem jeweiligen Film.
Die Begeisterung war groß. "Was für bequeme Sitze!", "tolles Bild!", "endlich Kino für uns!".
In der Folgezeit freuten wir uns sehr darüber gerade in den Nachmittagsvorstellungen viele Senioren gemeinsam mit Ihren Enkeln begrüßen zu dürfen.

Viel Erfolg mit dem Projekt wünscht

Dirk Fischer

 

Brigitte Bührlen
Brigitte Bührlen, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
kontakt@wir-stiftung.org
Tuesday, 27.12.16 17:46 Uhr


"Ohne diese unersetzlichen Personen würde das deutsche Sozialsystem in sich zusammenbrechen".
Dieser Aussage von Herrn Wenz kann nur zugestimmt werden. Es würde sowohl das Sozialsystem als auch das Pflegesystem in sich zusammenbrechen.
Die Realität sieht so aus, dass wer ein Zimmer frei hat sowie über die finanziellen Möglichkeiten verfügt die ambulante häusliche Versorgung Angehöriger immer häufiger ausländischen Haushalts- und Pflegekräften anvertraut.
Diese Entwicklung ist im Zusammenhang zu sehen von beispielsweise sich verändernden Familienstrukturen, von der Berufstätigkeit Angehöriger und nicht selten von weit entfernten Wohnorten.
Dass die Beschäftigung von ausländischen Haushalts- und Pflegekräften nicht unproblematisch ist vor dem Hintergrund der Situation in ihren Heimatländern, wo sie den eigenen Familien abgehen, um sich im Ausland in fremden Familien zu verpflichten, ist unbestritten.
Aber, wo finden wir eine Alternative?

 

Brigitte Bührlen
Brigitte Bührlen, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
kontakt@wir-stiftung.org
Tuesday, 27.12.16 15:38 Uhr

Wenn "Pflege" nur unter dem Aspekt professioneller, vor allem technischer Pflegeleistungen gegen Entgelt gesehen wird, dann ist das PSG III möglicherweise als Erfolg zu werten.
Der tragenden Säule in der Pflege, der informellen Angehörigenpflege allerding bringt das PSG III nur wenig Verbesserungen. Schulungs- und Beratungsansprüche mögen in den Augen von Anbietern wichtige Verbesserungen sein. Im Alltag von pflegenden Angehörigen stehen sie sicherlich nicht an erster Stelle der Wunschlisten.
Auch einige Rentenpunkte sowie Unfall- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge werden die Bereitschaft zur ehrenamtlichen 24 Stunden Rundumbetreuung von Pflegebedürftigen im häuslichen Bereich an 365 Tagen im Jahr nicht fundamental steigern.
Man darf gespannt sein, wie lange familiale Netzwerke noch die Basis der pflegerischen Versorgung und Betreuung in Deutschland bilden werden. Wie lange wird es sich Politik und Kassen noch erlauben können die Augen zu verschließen vor den Realitäten des 21. Jahrhunderts: Vor der allgemeinen Berufstätigkeit von Frauen, vor veränderten Familienstrukturen, vor unterschiedlichen Wohnorten und auch vor einer möglicherweise schwindenden Pflege-Bereitschaft.
Es ist höchste Zeit alle Karten auf den Tisch zu legen und sie neu, vordringlich an den Realitäten und Bedürfnissen der Bürger orientiert zu sortieren.

 

Brigitte Bührlen
Brigitte Bührlen, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
kontakt@wir-stiftung.org
Tuesday, 27.12.16 15:38 Uhr

Wenn "Pflege" nur unter dem Aspekt professioneller, vor allem technischer Pflegeleistungen gegen Entgelt gesehen wird, dann ist das PSG III möglicherweise als Erfolg zu werten.
Der tragenden Säule in der Pflege, der informellen Angehörigenpflege allerding bringt das PSG III nur wenig Verbesserungen. Schulungs- und Beratungsansprüche mögen in den Augen von Anbietern wichtige Verbesserungen sein. Im Alltag von pflegenden Angehörigen stehen sie sicherlich nicht an erster Stelle der Wunschlisten.
Auch einige Rentenpunkte sowie Unfall- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge werden die Bereitschaft zur ehrenamtlichen 24 Stunden Rundumbetreuung von Pflegebedürftigen im häuslichen Bereich an 365 Tagen im Jahr nicht fundamental steigern.
Man darf gespannt sein, wie lange familiale Netzwerke noch die Basis der pflegerischen Versorgung und Betreuung in Deutschland bilden werden. Wie lange wird es sich Politik und Kassen noch erlauben können die Augen zu verschließen vor den Realitäten des 21. Jahrhunderts: Vor der allgemeinen Berufstätigkeit von Frauen, vor veränderten Familienstrukturen, vor unterschiedlichen Wohnorten und auch vor einer möglicherweise schwindenden Pflege-Bereitschaft.
Es ist höchste Zeit alle Karten auf den Tisch zu legen und sie neu, vordringlich an den Realitäten und Bedürfnissen der Bürger orientiert zu sortieren.

 
 

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