Neustart für das Berliner Institut für Gesundheitsforschung

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 15.04.2019

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) wird wissenschaftlich in die Charité integriert. Die wirtschaftliche Autonomie des BIG wird zugleich gewahrt. Die Zusammenarbeit mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin wird im Rahmen einer privilegierten Partnerschaft fortgeführt. Zur weiteren Stärkung der translationalen Forschung sollen künftig auch deutschlandweit Projekte durch das BIG gefördert werden. Auf den entsprechenden Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung haben sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, verständigt. Damit soll ein struktureller Neustart und eine inhaltliche Weiterentwicklung des BIG ermöglicht werden. 

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Kategorie: FT Medizin, PA Blickpunkt
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AOK-Initiative für eine bessere ländliche Versorgung startet / Umfrage zeigt Relevanz der Gesundheitsinfrastruktur

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 25.02.2019

Unter allen Infrastruktureinrichtungen ist den Deutschen die Gesundheitsversorgung am wichtigsten. Das zeigt eine von der AOK in Auftrag gegebene aktuelle forsa-Umfrage mit rund 2.000 Befragten. Danach liegt die Verfügbarkeit von Hausärzten in der Bedeutung mit 95 Prozent ganz vorn, noch vor Einkaufsmöglichkeiten (93 Prozent) und Internet (90 Prozent). Danach folgen Krankenhäuser (87 Prozent) und Öffentlicher Nahverkehr (83 Prozent). Dies gilt sowohl für Städter als auch für die Landbevölkerung. Deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land offenbaren sich aber bei der Zufriedenheit. So sind Einwohner ländlicher Regionen deutlich unzufriedener mit dem Öffentlichen Nahverkehr und der Internetversorgung, aber auch mit dem Angebot an Krankhäusern und Fachärzten. Eine Verschlechterung der Versorgung mit Haus- und Fachärzten sowie Krankenhäusern nehmen vor allem Befragte kleinerer und mittlerer Städte häufiger wahr.

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Kategorie: PA Blickpunkt, FT Medizin
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Ärzte verordnen Medikamente, auch im Pflegeheim - bpa weist Vorwürfe gegen Pflegefachkräfte entschieden zurück

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 05.11.2018

Die kürzlich öffentlich erhobenen Andeutungen, Pflegekräfte würden Heimbewohner eigenmächtig mit Psychopharmaka und Antidepressiva ruhigstellen, weist Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), in aller Entschiedenheit zurück: "Behauptungen, Pflegebedürftige würden mit Medikamenten traktiert, um Zeit zu sparen, sind falsch und unsinnig. Die Pflegeheime beziehungsweise deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verordnen keine Medikamente. Das Ausstellen von Rezepten obliegt ausschließlich den Ärzten. In den Heimen wird strikt nach den vorgegebenen Medikationsplänen ausgereicht. Abweichendes wird nicht geduldet", erklärt Meurer, der selbst drei Pflegeheime betreibt. 

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Kategorie: FT Medizin, PA Blickpunkt
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Welt Adipositas Tag 2018 - "Die Verbesserung der Körperzusammensetzung ist entscheidender als die reine Gewichtsreduktion"

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 11.10.2018

Eine aktuelle repräsentative Umfrage* anlässlich des World Obesity Days (11.10.) im Auftrag von seca, dem führenden Hersteller medizinischer Messsysteme und Waagen, belegt: Rund 70% aller Betroffenen (ab BMI 30) haben bereits Abnehmversuche hinter sich - doch nur 19% konnten ihre Ziele erreichen und langfristig halten. Als Gründe für das Scheitern geben 55% mangelndes Durchhaltevermögen an, 39% scheitern an der Frustration, wenn Erfolge sich nicht so schnell einstellen, wie gewünscht und jeder Vierte (26%) versagt an dem fehlenden Glauben, es wirklich schaffen zu können. 

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Kategorie: FT Medizin, PA Blickpunkt
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Journalistin Gundula Gause: „Gesunde nehmen vieles als selbstverständlich wahr – und haben 1000 Wünsche. Erkrankte – gleich in welcher Hinsicht – haben nur einen Wunsch: gesund zu werden.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 05.10.2018

Vom 08. Bis 15. Oktober ist es soweit: Die Woche des Sehens geht in ihre siebzehnte Runde. Als Schirmherrin mit dabei ist die bekannte Fernsehjournalistin Gundula Gause. Das Thema „Mit anderen Augen“ nutzen namhafte Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungshilfe, um gemeinsam auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Bundesweit finden hierzu vielfältige Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür, Fachvorträge, Hilfsmittelausstellungen, Dunkelcafés oder spezielle Schulaktionen statt. Detaillierte Infos unter https://www.woche-des-sehens.de/ (Newsroom „Woche des Sehens: https://www.presseportal.de/nr/63695).

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Kategorie: MM Zielgruppe, PA Interviews, FT Medizin, PG Gesellschaft
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Prof. Dr. Michael Löhr: „Viele Kliniken sind noch nicht auf den demografischen Wandel vorbereitet.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 18.09.2018

Prof. Dr. rer. medic. Michael Löhr ist ausgebildeter Krankenpfleger und studierte an der Fachhochschule Osnabrück „Pflege und Gesundheitsmanagement“ und „Management im Gesundheitswesen“ und promovierte an der Martin Luther Universität Halle/Saale am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Prof. Löhr hat den Lehrstuhl für Psychiatrische Pflege an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld inne und gab dem CareTRIALOG ein Interview zum Buch „Menschen mit Demenz im Allgemeinkrankenhaus“, an dem er maßgeblich mitgewirkt hat.

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Kategorie: WP Demenz, FT Medizin, PA Interviews
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Altersmedizin hat bei Asklepios Zukunft – und heißt Ancoris

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 10.09.2018

Die demografische Entwicklung führt zu einem steigenden Bedarf an Behandlungsangeboten für ältere Menschen – am liebsten wohnortnah und zugleich von hoher medizinischer Kompetenz. Dazu hat Asklepios seine Kompetenzen auf diesem Gebiet gebündelt und „Ancoris“ gegründet, ein neues, standortübergreifendes Geriatriezentrum. Um mehr über die Situation, Bedürfnisse und Interessen älterer Menschen in Bezug auf ihre medizinische Versorgung zu erfahren, hat der Klinikbetreiber zudem eine repräsentative Umfrage gemacht. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Lebensqualität von Bundesbürgern ab 65 Jahren deutlich über Gesundheit und das Ausbleiben von Einschränkungen, chronischen Krankheiten und Schmerzen definiert wird. Auch nach den größten Sorgen wurde gefragt. Hier stand ein Leben ohne Selbstbestimmung für 87 Prozent im Vordergrund, gefolgt von Gedächtnisverlust und Demenz, auf Hilfe zur Bewältigung des Alltags angewiesen sein, lebensgefährliche Krankheiten und eingeschränkte Sinne. Fast am Schluss stand die Angst vor dem Tod, die knapp die Hälfte der Befragten angab. Das Sterben selbst löst bei 58 Prozent Angst aus, allerdings haben 63 Prozent Angst vor finanziellen Engpässen. Das sind einige der Ergebnisse, die von Dr. Jochen Gehrke, Chefarzt der Abteilung für Geriatrie, Asklepios Klinik Nord, und Privatdozent Dr. Dr. Lars Marquardt, Chefarzt und Zentrumsleiter Interdisziplinäres Geriatrisches Zentrum Wandsbek (IGZW), heute auf einem Pressegespräch vorgestellt wurden. 

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Kategorie: FT Medizin, PA Blickpunkt
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Neustart für das Berliner Institut für Gesundheitsforschung

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