Trendforscherin Oona Horx-Strathern: „Im Social Cocooning drückt sich die Sehnsucht nach dem Wir aus.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 07.06.2019

Oona Horx-Strathern kommt aus London. Seit über 20 Jahren ist sie Trendforscherin, Beraterin, Rednerin und Autorin. Sie schrieb Bücher über die Geschichte der Futurologie, der Architektur der Zukunft, und arbeitete an zahlreichen Studien des Zukunftsinstituts mit. Als Trend-Consultant war sie für internationale Firmen wie Unilever, Beiersdorf und Deutsche Bank tätig. Das Spektrum ihrer Auftritte reicht von Architekten-Konferenzen über Universitäten bis zur Bauindustrie und Design-Branche. Sie teilt ihr Leben zwischen Deutschland, England und dem „Future Evolution House“, dass sie mit ihrem Mann Matthias Horx in Wien baute. Ihre Lieblingsthemen: Architektur als Lebensstil, Stadtentwicklung und sozio-demografischer Wandel, das Verhältnis von Emotionen und Technologie (www.strathern.eu/de).  

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Kategorie: WP Wohnformen, WP Internationale Konzepte, PG Gesellschaft, PA Interviews
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„Es spricht sich schnell herum, wenn ein Haus gute Palliativarbeit macht“

von Expertin Insa Lüdtke, Journalistin am 28.05.2019

Ein junger Medizinjournalist gibt mit seinem Buch „Sterben lernen“ praktische, ehrliche und würdevolle Unterstützung

 

Tut das Sterben nach einer langen Krankheit weh? Wie kümmert man sich um Sterbende in ihren letzten Stunden? Was für Dokumente sollte jeder seinen Angehörigen zuliebe ausfüllen? Menschlich, lebhaft und unverkrampft gibt Felix Hütten Antworten auf die unzähligen Fragen zum Sterben, über die wir alle viel zu selten sprechen. Von medizinischen Details über Ratschläge für den Umgang mit Ärzten oder die schwierige Frage nach dem Abstellen der Maschinen bis hin zur Trauer danach: Ohne falsche Tabus erzählt dieses alle angehende Buch vom Sterben, das zu jedem Leben dazugehört. Insa Lüdtke sprach mit dem Autor über gutes Sterben im Pflegeheim und im Krankenhaus – die Orte wo statistisch gesehen hierzulande heute die meisten Menschen sterben.  

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Kategorie: PG ETHIK, PA Interviews, PG Gesellschaft
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Thady Thömmes, TED Cruises: „Unsere Pflegerinnen und Pfleger leben zusammen mit den Gästen an Bord.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 16.05.2019

TED Cruises bietet eine Fünfsterneseniorenresidenz auf hoher See. Die Idee hinter TED-cruises ist es, Senioren und Ruheständlern zu ermöglichen, nach einem langen Arbeitsleben die besten Jahre ihres Lebens zu genießen. Das Schiff ist speziell auf die Bedürfnisse der Gäste abgestimmt. Auf dem Schiff sind die einzelnen Decks in spezielle Bereiche aufgeteilt, die sich ganz nach den Gästegruppen richten. Ob als Frührentner auf einer normalen Weltreise in komfortablen Kabinen und Suiten, im betreuten Wohnen mit Pflegepersonal oder auch mit privater Betreuung.  Das gesamte Schiff ist barrierefrei. Anders als in einem Pflegeheim an Land, genießen alle Gäste den Luxus einer Kreuzfahrt rund um die Welt. Mit spannenden Häfen, Topgastronomie in den bordeigenen Restaurants und Bars, einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm mit täglicher Livemusik der Bands und Sänger, Shows und erstklassigem Service. Detaillierte Infos gibt es unter www.ted-cruises.de.

 

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Kategorie: MM Zielgruppe, MM Marktentwicklung, PG Gesellschaft, PA Interviews
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Eine Allianz für Migranten

von Angelika Sylvia Friedl, CareTRIALOG Redaktion am 27.12.2018

Über die Situation demenzkranker Menschen, die einst als Gastarbeiter oder Einwanderer nach Deutschland kamen, ist wenig bekannt. Auch ihre Bedürfnisse werden oft noch übersehen, sagt Sümeyra Öztürk von DeMigranz. Das Projekt ist seit April 2017 am Start und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund zu verbessern

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Kategorie: WP Demenz, MM Zielgruppe, PG Gesellschaft
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Soziales Engagement in Deutschland

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 13.12.2018

Das soziale Engagement in Deutschland ist nach Erhebungen des Bundesfamilienministeriums seit 1999 kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2014 waren 43,6 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig engagiert. Die meisten ehrenamtlich Tätigen brachten sich im Bereich Sport und Bewegung ein. Das Bundesfamilienministerium erhebt im Fünfjahresrhythmus Daten zum freiwilligen sozialen Engagement in Deutschland. Die nächste Veröffentlichung zum Jahr 2019 wird voraussichtlich im Jahr 2021 erfolgen. 

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Kategorie: PG Gesellschaft, PA Blickpunkt
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Autor Dieter Bednarz: „Mit 60 geht man eben nicht mehr als der junge, drachentötende Siegfried durch.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 04.12.2018

„Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ heißt das neue Buch von Dieter Bednarz. Alt sind immer nur die anderen, dachte auch Dieter Bednarz. Nach über dreißig Jahren beim SPIEGEL kommt er schwer ins Grübeln, als sein Chef ihn auf den Vorruhestand anspricht. Und es wird nicht besser, als seine Frau ihm ein Rentnerticket kauft … Aber Bange machen gilt nicht, findet er, und beschließt, sich dem Abenteuer Alter zu stellen. Rund zehn Jahren ist es her, dass Dieter Bednarz schon einmal von einer persönlichen Umbruchssituation erzählt hat: Sein Buch über das späte Vaterglück wurde ein großer Erfolg. Und so wie die Elternschaft sein Leben auf den Kopf gestellt hat, tut es nun auch die Aussicht aufs Rentnerdasein. Offen und ehrlich beschreibt er die Krisen, die Frauen und Männer durchleben, wenn die Karrieren an ihr Ende kommt und die Kinder eigene Wege gehen, wenn die körperlichen Malaisen nicht mehr wegzulächeln sind und die erste Rentenhochrechnung Ängste vor Altersarmut schürt. Soll das nun das Ende sein? –Nein, es ist die Initialzündung für einen neuen Anfang! Dieter Bednarz nimmt den Leser mit auf seine Reise zu Experten und Betroffenen: Er begegnet Menschen, die ihn ermutigen, seine Lebensbahn neu zu vermessen, auch die guten Seiten des Alters zu sehen und Alternativen zu entdecken. Auf geht’s in eine spannende Zukunft!

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Kategorie: MM Demografie, PA Interviews, PG Gesellschaft
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„Ey Alter – du kannst dich mal kennenlernen“ Erlebnisausstellung setzt Impulse für Unternehmen zum Umgang mit dem demografischen Wandel

von Expertin Insa Lüdtke, Journalistin am 26.10.2018

Nicht nur im Gesundheitssektor bringt der demografische Wandel starke Verschiebungen in der Altersstruktur der Belegschaft mit sich. Den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen sich auch Industrieunternehmen wie Mercedes Benz. 2015 startete die Demografie-Initiative „YES – Young, Experienced, together Successful“ mit dem Ziel, Altersstereotype durch Talente und Potentiale zu ersetzen und einen generationenübergreifenden Austausch anzukurbeln. Ein Baustein der YES-Initiative ist die Erlebnisausstellung „Ey Alter– du kannst dich mal kennenlernen“. Nach Stationen in Bremen und Stuttgart ist sie in Berlin zu erleben.

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Kategorie: MM Demografie, PG Gesellschaft, CK Personalkonzepte
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Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betonte: „Forschung und Gesundheitsversorgung sollen noch stärker ineinandergreifen. Das ist ein zentrales Ziel des Rahmenprogramms ...


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Pflegenotstand: Wenn das Wasser bis zum Halse steht

Düstere Aussichten: Doppelt so viele Erwerbstätige wie heute müssten bis 2035 in der Langzeitpflege arbeiten, um die derzeitigen Betreuungsrelationen zu gewährleisten. „Wenn ...


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Cocooning bis Kodokushi

Gemütlichkeit ist Trumpf Abgeschiedenheit und Rückzug haben etwas Heilsames. Wer nach Zeiten intensiver Geschäftigkeit dem Rhythmus der Großstadt, der Firma, der ...


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„CocoonLiving“: Wie gekonntes Marketing den Neubau und die LebensRäume Hoyerswerda beflügelt

Hoyerswerda in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Die Stadt erlebt durch den Braun- kohleabbau ihre neuzeitliche Blüte, die Zahl der Einwohner erreicht 1981 ...


04.06.2019
Einfach Zuhause. Das Konzept Pflegeheim neu erfunden.

„Zuhause bei Vilente, Vilente bei Ihnen Zuhause“ ist die Vision von Vilente, und genau diese Vision war die Grundlage für diesen Entwurf für 133 Wohnungen für ...


24.05.2019
„Das psychologische Konzept der Privatheit und damit auch das Vorhandensein von Rückzugsmöglichkeiten ist in allen Arbeitsbereichen essenziell.“

M. Sc. Noemi Martin ist Gruppenleiterin Psychoakustik und kognitive Ergonomie, Abteilung Akustik, am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP in Stuttgart.    Jede Art ...


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