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TitelChristoph Lohfert Stiftung lobt Lohfert-Preis 2019 aus
Erstellungsdatum07.11.2018
AutorTanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
KurzfassungMehr Zeit für den Patienten – digitale Konzepte zur Entlastung der Pflege: So lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2019. Die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, Cornelia Prüfer-Storcks,...
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Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 16.05.19 12:44 Uhr

Lohfert-Preis 2019 geht an Pflegedokumentation des AKH Wien
Christoph Lohfert Stiftung prämiert ein Projekt zur Pflegedokumentation, das durch Vereinfachung, Vereinheitlichung und Umstellung auf ein digitales Dokumentationssystem mehr Zeit für die Pflege der Patienten schafft und gleichzeitig die Pflegequalität und Patientensicherheit stärkt.

Das Projekt „Vereinfachung und Vereinheitlichung der stationären Pflegedokumentation“ des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien – medizinischer Universitätscampus (AKH Wien) erhält den Lohfert-Preis 2019, der in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben wird.
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Er steht unter der Schirmherrschaft der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Die Preisverleihung und Vorstellung des Preisträgers findet am 17. September 2019 im Rahmen des Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg statt.

Initiatoren des Projekts am AKH Wien sind die Pflegeberaterinnen Renate Hadi, Maria Stockmayr, Eveline Beutl und Sabine Eder, für die elektronische Umsetzung ist David Bayer, Leiter Abteilung Pflege- und Betriebsprozesse verantwortlich, Auftraggeberin ist Sabine Wolf, MBA, Direktorin des Pflegedienstes.

Partizipativer und multiprofessioneller Zugang entscheidend für den Erfolg
Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammen, die bereits im AKH Wien umgesetzt worden sind. Ziel war es, die Inhalte in der Dokumentation nach dem Leitmotiv „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ auf den Normalstationen zu verschlanken, zu vereinheitlichen und auf eine digitale Pflegedokumentation umzustellen.
Entscheidend für das Gelingen des Konzepts ist nach Angabe der Projektträger der partizipative und multiprofessionelle Zugang. Während der Erarbeitungsphase berieten eine Juristin, eine Qualitätsbeauftragte und Fachexpertinnen von intern und extern das Kernteam von vier Pflegeberaterinnen.

Dr. Andreas Tecklenburg, Mitglied der Jury, begründet die Wahl des Preisträgers 2019: „Das ausgewählte Projekt hat durch seine kontinuierliche konsequente Vorgehensweise, die Pflegeplanung neu zu organisieren, zu vereinfachen und zu digitalisieren, großen Mut bewiesen. Besonders das „Weglassen von Bürokratie“ beeindruckte die Jury. Die nachhaltige Ausrollung in der gesamten Einrichtung sowie der Fokus auf die Patienten, die Pflege besonders nötig haben, entsprechen dem Kerngedanken der Christoph Lohfert Stiftung.“

Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, Vorsitzender des Vorstands der Christoph Lohfert Stiftung, begrüßt die Entscheidung der unabhängigen Jury: „Mit der Wahl des Preisträgers 2019 hat die Jury ein vorbildliches Projekt ausgewählt, das durch seinen partizipativen und multidimensionalen Ansatz die Pflege enorm entlastet und mehr Zeit für den Patienten schafft.“

 
 

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