Das letzte Bild - Fotografie und Tod

von Expertin Insa Lüdtke, Journalistin am 12.02.2019

Zu Besuch in der Ausstellung im C/O Berlin Ausstellungshaus für Fotografie

 

Leben und sterben, lieben und loslassen – Bilder, Filme, Bücher oder Musik, die sich mit dem Tod beschäftigen, rühren an unseren größten Ängsten angesichts der Endlichkeit des Seins und der eigenen Vergänglichkeit. Die Fotografie ist nicht das erste Medium, das eingesetzt wurde, um den Tod zu bannen, ihn abzuwehren und auszuhalten. Aber kein anderes Medium hat seit seiner Erfindung um 1839 eine vergleichbare Auseinandersetzung in solcher Vielfalt an Anwendungen, Bildstrategien und Techniken hervorgebracht. Viele davon haben mit den spezifischen Eigenschaften der Fotografie zu tun: Einerseits wird ihr zugeschrieben, dass sie einen Schnitt durch Raum und Zeit lege und einen Moment festhalte, zum anderen werden die Bilder als unmittelbare Abbilder der Wirklichkeit wahrgenommen. Fotografen zeigen einerseits die Dramen des Tötens, des Sterbens und des Todes in solch einer Intensität und Vielschichtigkeit, dass die Toten noch zu leben scheinen. Und manche der Bilder sind so eindringlich, dass wir unserer eigenen Sterblichkeit ins Auge schauen.

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Kategorie: MM Zielgruppe, PG ETHIK
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Deutsche Krankenpfleger am Limit

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 24.01.2019

Krankenpfleger in Deutschland müssen viel mehr Patienten betreuen als in anderen Ländern. Laut einer aktuellen Studie der Hans Böckler-Stiftung sind der Personalmangel und damit die hohe Arbeitsbelastung hierzulande besonders groß.  

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Kategorie: MM Zielgruppe, PA Blickpunkt
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Felix von Braun, DPF AG,: „Die Ausdifferenzierung des Marktes wird zunehmen, und ich würde mich freuen, wenn das generationenübergreifende Wohnen stark wachsen wird.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 02.01.2019

Felix von Braun, Diplom-Ingenieur, ist aktiv in der Immobilien- und Investmentbranche tätig. Felix von Braun hat weitreichende Erfahrung als Geschäftsführer, Prokurist und Berater unter anderem für Savills, dem drittgrößten Immobiliendienstleistungsunternehmen der Welt mit rund 200 Büros und 18.000 Mitarbeitern, einer renommierten Projektentwicklungsgesellschaft (mit einem jährlichen Umsatz von ca. 100 Millionen Euro) und einer Beteiligung des bekannten Finanzinvestors George Soros (Soros-Fonds mit mehr als 1 Mrd. Euro Eigenkapital). Felix von Braun hat Firmenübernahmen gesteuert, große Immobilienportfolios verwaltet, optimiert und verkauft sowie diverse nationale und internationale institutionelle Investoren beim An- und Verkauf begleitet. Seit 2010 leitet er als Alleingesellschafter und Vorstandsvorsitzender der DPF Gruppe die Bereiche Immobilien und Unternehmensstrategie. Die DPF AG ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Berlin, die als Holding für ihre operativen Tochtergesellschaften dient. Diese decken alle Bereiche des Themenfeldes „Wohnen im Alter“ ab, in Bezug auf Immobilien sowie entsprechende Dienstleistungen, beispielsweise neben der ambulanten und stationären Pflege auch Gastronomie. Weitere Infos unter www.dpf-investment.de.

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Kategorie: MM Marktentwicklung, WP Wohnformen, PA Interviews, MM Zielgruppe
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Eine Allianz für Migranten

von Angelika Sylvia Friedl, CareTRIALOG Redaktion am 27.12.2018

Über die Situation demenzkranker Menschen, die einst als Gastarbeiter oder Einwanderer nach Deutschland kamen, ist wenig bekannt. Auch ihre Bedürfnisse werden oft noch übersehen, sagt Sümeyra Öztürk von DeMigranz. Das Projekt ist seit April 2017 am Start und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund zu verbessern

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Kategorie: WP Demenz, MM Zielgruppe, PG Gesellschaft
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Eva Luise Köhler: “Als Gesellschaft haben wir uns auf den Weg gemacht, Menschen in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit wahrzunehmen und anzuerkennen. Allerdings liegt hier noch eine lange Strecke Weges vor uns.”

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 17.10.2018

Eva Luise Köhler übernahm während der Amtszeit ihres Mannes als Bundespräsident die Schirmherrschaft der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. 2006 initiierte das Paar zudem die Gründung der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen, die sich für gezielte Forschungsförderung einsetzt. Weitere Infos unter www.elhks.de und www.achse-online.de. Eva Luise Köhler spricht mit dem CareTRIALOG über ihre Stiftungsarbeit sowie auch über die seltene Augenerkrankung Retinitis pigmentosa (RP) und nimmt dabei Bezug zur „Woche des Sehens“, die vom 8. bis 15. Oktober stattfindet (www.woche-des-sehens.de/).

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Kategorie: MM Zielgruppe, PA Interviews, PG Gesellschaft
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Journalistin Gundula Gause: „Gesunde nehmen vieles als selbstverständlich wahr – und haben 1000 Wünsche. Erkrankte – gleich in welcher Hinsicht – haben nur einen Wunsch: gesund zu werden.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 05.10.2018

Vom 08. Bis 15. Oktober ist es soweit: Die Woche des Sehens geht in ihre siebzehnte Runde. Als Schirmherrin mit dabei ist die bekannte Fernsehjournalistin Gundula Gause. Das Thema „Mit anderen Augen“ nutzen namhafte Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungshilfe, um gemeinsam auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Bundesweit finden hierzu vielfältige Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür, Fachvorträge, Hilfsmittelausstellungen, Dunkelcafés oder spezielle Schulaktionen statt. Detaillierte Infos unter https://www.woche-des-sehens.de/ (Newsroom „Woche des Sehens: https://www.presseportal.de/nr/63695).

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Kategorie: MM Zielgruppe, PA Interviews, FT Medizin, PG Gesellschaft
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Intuitive Orientierungshilfen

von Frank Hildebrandt, Kommunikationsdesigner, am 24.09.2018

Der Wunsch nach einer verständlichen Orientierungshilfe für Menschen mit Demenz besteht vor allem bei der Ausschilderung der Toilette. Zahlreiche gut gemeinte Toilettensymbole und -fotos schmücken heutzutage entsprechende Türen. An dieser Stelle frage ich mich, ob ein Zeichen, ein Foto oder ein Symbol im eigenen Zuhause wirklich mehr Orientierung bietet als die eigene vertraute Toilettentür, die man jahrezehntelang mehrmals täglich benutzt hat. Ich glaube, dass bei dieser Problematik schnell zwei Symptome der Demenz zu einem Problem zusammengefasst werden. Auf der einen Seite kommt es bei einer Demenz zu Orientierungsschwierigkeiten. Bei einer schweren Demenz ist jedoch jede betroffene Person auch inkontinent. Daher sollten wir uns als Angehörige fragen, ob die zunehmende Inkontinenz wirklich mit den Orientierungsschwierigkeiten zu tun hat, oder ob sie stattdessen ein weiteres Symptom der Demenz ist.

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Kategorie: MM Zielgruppe, WP Demenz, AI Innenarchitektur
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IM INTERVIEW
13.02.2019
Ulrich Schartow, BFS Service GmbH

Wir gehen bis 2021 bundesweit allein in der stationären Pflege von einem Investitionsbedarf in Höhe von ca. 19 Milliarden Euro aus, sowohl für den Bestand als auch für den ...


IM BLICKPUNKT
18.02.2019
Asklepios bietet ab August duales Studium der Pflege an

„Die Akademisierung verbessert nicht nur die Pflege, sie erhöht auch die Attraktivität des Pflegeberufs, der heute ohnehin oft mit mehr Verantwortung, zahlreichen ...


NEUESTE BEITRÄGE
20.02.2019
„Ein funktionierendes Hygienemanagement im Healthcare-Bereich ist das wesentliche Merkmal, um die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner, Patienten und Mitarbeiter zu erhalten.“

Rücken wir die Küche ins Blickfeld, denn auch hier lauert ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial durch unzureichende Hygiene in den Arbeitsbereichen „Kochen“, ...


12.02.2019
Das letzte Bild - Fotografie und Tod

Für medizinische oder forensische Zwecke werden jedoch distanzierte und leidenschaftslose Dokumente produziert, in denen der tote Körper nunmehr als ein Ding anmutet. Umgekehrt ...


05.02.2019
Mehr Begeisterung, mehr Personal, mehr Digital: Joachim Prölß, UKE, im Video-Interview

Was Robotik, Amazon oder ein Airbus mit digitaler Pflege zu tun haben, sehen Sie hier im Video-Interview mit Joachim Prölß, Vorstandsmitglied und Direktor für ...


22.01.2019
Wohnen ist Leben

Kaum sind die eigenen Kinder aus dem Haus, und die können gerne mal bis Mitte Vierzig bleiben, wird es wieder ernst. Patchworks aller Art bringen erneut Kinder ins Spiel, und auf ...


27.12.2018
Eine Allianz für Migranten

Frau Öztürk, warum brauchen wir eine bundesweite Initiative für Migranten mit Demenz? Weil es immer noch zu wenig Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Und ...


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