„Das psychologische Konzept der Privatheit und damit auch das Vorhandensein von Rückzugsmöglichkeiten ist in allen Arbeitsbereichen essenziell.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 24.05.2019

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP wurde 1929 gegründet und zählt damit zu den erfahrensten und etabliertesten Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Insgesamt 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den drei Standorten – Stuttgart, Holzkirchen und Nürnberg – beschäftigt. Das Jahresbudget beträgt 25 Millionen Euro, davon stammt ca. ein Drittel aus Industrieprojekten. Die Kompetenzen des Fraunhofer IBP konzentrieren sich auf Forschung, Entwicklung, Prüfung, Demonstration und Beratung auf den Gebieten der Bauphysik (www.ibp.fraunhofer.de).

 

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Kategorie: FT Raumwahrnehmung, CK Personalkonzepte, AI Architektur, AI Innenarchitektur
Schlagworte:

„Die gebaute Umwelt beeinflusst unser Erleben und Verhalten kontinuierlich und in vielfältiger Weise. Die Psychologie als Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten kann daher viel zu Fragen der Architektur und des Städtebaus beitragen.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 12.05.2016

Die Diplom-Psychologin Nicola Moczek gründete 1997 gemeinsam mit Prof. Dr. phil. nat. Riklef Rambow PSY:PLAN Institut für Architektur- und Umweltpsychologie. Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind Nutzerforschung und Evaluation, Architekturkommunikation, Nachhaltige Entwicklung sowie Leit- und Orientierungssysteme. Detaillierte Infos unter www.psyplan.de.

 

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Kategorie: AI Architektur, FT Raumwahrnehmung, AI Innenarchitektur
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Bitte berühren! Zu Besuch in der Erlebnisausstellung „Dialog mit der Zeit“

von Expertin Insa Lüdtke, Journalistin am 09.06.2015

Die Ausstellung macht mit seinem Erlebnisparcours deutlich, dass Alter für jeden in jedem Lebensalter ein Thema ist. Die interaktive Besucherstatistik, bei der jeder Besucher sich mit einem Sticker seiner Alterskohorte zuordnen muss, spiegelt das rege Interesse gerade der 10 – 20-jährigen aber der 60-70-Jährigen. Neben Schülergruppen registrieren die Macher von Dialogue  Social  Enterprise gerade eine große Resonanz aus der Gesundheits- und Pflegebranche - wohl nicht zuletzt der medienwirksamen Eröffnung von Bundespräsident Joachim Gauck. Dialogue  Social  Enterprise ist ein Sozialunternehmen, das sich zur Aufgabe gemacht hat das Thema Inklusion  von behinderten  und älteren Menschen weltweit  stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Das Unternehmen begegnet stereotypen Ansichten über Ausgrenzung, Behinderung und Alter mit ungewöhnlichen Konzepten und Programmen, die  ein Umdenken in der Gesellschaft anstoßen sollen, wie etwa der „Dialog im Dunkeln“.

 

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Kategorie: FT Raumwahrnehmung, PG Gesellschaft, MM Demografie
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Qualitatives Raumkonzept für eine Universitäre Kinderklinik / Ein Quantensprung im Europäischen Krankenhausbau

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 28.04.2015

Im streng geregelten Deutschland ist ein Durchbruch gelungen: Zum ersten Mal in der Geschichte des universitären Krankenhausbaus wurde ein Qualitatives Raumkonzept (QR) entwickelt und als Unterlage in den Architektenwettbewerb mitgegeben. Das QR wurde durch kopvol - architecture & psychology, Rotterdam im Auftrag des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätskinderklinik Freiburg entwickelt. Die Inhalte sind evidenz-basiert und ausgerichtet an der besonderen Wahrnehmung und den Bedürfnissen von Patienten, Personal und Besuchern. 

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Kategorie: MM Zielgruppe, FT Raumwahrnehmung, AI Architektur
Schlagworte:

Demenz als Impulsgeber für Architektur

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 14.04.2015

Insa Lüdtke arbeitet seit Abschluss ihres Architekturstudiums im Jahr 2000 als freie Journalistin an der Schnittstelle von Architektur, Wohnen, Pflege und Gesundheit. 2008 hat sie das Beratungsbüro Cocon Concept gegründet und ist im Bereich der strategischen Kommunikation für die Sozial-, Immobilien- und Gesundheitswirtschaft aktiv. Zudem hält sie Vorträge, übernimmt Moderationen und ist publizistisch tätig.

Eckhard Feddersen, Architekt aus Berlin, leitete lange Jahre sein renommiertes Architekturbüro feddersenarchitekten. 2014 hat er das Büro an Stefan Drees und Jörg Fischer übergeben. Er ist ein Netzwerker und Mittler zwischen Akteuren der Sozial- und Gesundheitspolitik, Verbänden und Akteuren der Pflege- und Wohnungswirtschaft. Herr Feddersen ist als Referent, Gutachter und Publizist tätig.

2009 haben Insa Lüdtke und Eckhard Feddersen bereits zusammen den „Entwurfsatlas Wohnen im Alter“ herausgegeben. Im letzten Jahr ist ihr aktuelles Buch „raumverloren - Architektur und Demenz“ im Birkhäuser Verlag erschienen. Dieses Buch führt zurück zur Grundlage der Architektur, der Wahrnehmung des Raumes. (Hier finden Sie eine Rezension zu dem Buch.)

 

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Kategorie: WP Demenz, AI Architektur, FT Raumwahrnehmung
Schlagworte:

Ein Seniorenheim bekennt Farbe

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 08.04.2015

Adieu, trostlose Eintönigkeit: Im Senioren- und Pflegezentrum St. Elisabeth wird gerade beherzt in den Farbtopf gegriffen und die Räume mit viel Licht zum Strahlen gebracht. Das Wohnkonzept der Kreditkundin der Triodos Bank schafft Wohlgefühl und verhilft den Bewohnern zu mehr Selbstständigkeit im Alltag. Und das ist ganz im Sinne der Triodos Bank. Denn auch die Bank arbeitet daran, die Gesellschaft zu einem Ort zu machen, an dem Lebensqualität und Menschenwürde tonangebend sind.  

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Kategorie: WP Wohnformen, FT Raumwahrnehmung, AI Innenarchitektur, AI Beleuchtung
Schlagworte:

Räume für Menschen mit Demenz: Jetzt schnell anmelden zum 7. Gradmann-Kolloquium

von Carolina Heske, CareTRIALOG Redaktion am 06.11.2013

Alle zwei Jahre findet Ende November das Gradmann-Kolloquium statt. Termin der nunmehr siebten Veranstaltung ist Donnerstag, der 28. November 2013 in Stuttgart. Dieses Mal steht für Menschen mit Demenz der Raum im Zentrum der Betrachtung: Wie müssen Umgebungen gestaltet sein, damit Menschen mit Demenz das Innen und Außen als Frei-Räume erleben, die ihnen Wohlbefinden und Handlungsmöglichkeiten bieten? Anmeldungen sind noch bis 14. November möglich!

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Kategorie: PA Blickpunkt, WP Demenz, FT Raumwahrnehmung, AI Architektur
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„Das psychologische Konzept der Privatheit und damit auch das Vorhandensein von Rückzugsmöglichkeiten ist in allen Arbeitsbereichen essenziell.“

M. Sc. Noemi Martin ist Gruppenleiterin Psychoakustik und kognitive Ergonomie, Abteilung Akustik, am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP in Stuttgart.    Jede Art ...


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