Brigitte Bührlen, Physiotherapeutin, Vorsitzende "WIR! Stiftung pflegender Angehöriger"

 

Nach dem Abitur 1970 Ausbildung zur Physiotherapeutin am Klinikum der Universität München.

Dreissig Jahre Mitarbeit in der internistisch - hausärztlichen Praxis ihres Mannes in München - Grünwald.

Von 1987 - 2008 Begleitung der demenziell erkrankten Mutter (7 Jahre zu Hause, 13 Jahre in Heimen).

Von 2000-2002 war Frau Bührlen im Vorstand der Alzheimer Gesellschaft München und hat den Angehörigenclub für München geleitet, von 2002-2015 leitet sie für die Nachbarschaftshilfe Grünwald eine Angehörigenselbsthilfegruppe mit Betreuung der erkrankten Angehörigen und von 2011-2015 war sie als 2. Vorsitzende von Alzheimer Ethik e.V. aktiv.

 

2010 Gründung (Stifterin), Vorsitzende  der „WIR! Stiftung pflegender Angehöriger“.
2015 Gründung der WIR! Vereinigung pflegender Angehöriger in Deutschland e.V. (WVPAD e.V.) Vorsitzende.

2015 wurde sie als Expertin von Ministerin Manuela Schwesig für 5 Jahre in den „Beirat zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“  des BMFSFJ berufen.  

 

 

Der Einsatz für das Thema "Pflegende Angehörige" ist im eigenen Erleben begründet und dient dem Zweck, dass

  • sich pflegende Angehörige als Hauptträger der Pflegeverantwortung in Deutschland des gesellschaftlichen, finanziellen und ganzheitlichen Wertes ihrer Sorgeleistung bewusst werden,
  • sie als gesellschaftsrelevante Gruppe eine Lobby bilden um ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Bedarfe in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft  und Wirtschaft selbst einzubringen,
  • der Dialog und die Vernetzung auf gleicher Augenhöhe mit Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft von professioneller Pflege und weiterer pflegerelevanter Strukturen auf nationaler und europäischer Ebene gefördert wird.  

 

brigitte.buehrlen(at)caretrialog.de

 

IM INTERVIEW
15.03.2019
Anke Sommer, Filderklinik

In der Filderklinik haben wir den personenzentrierten Führungsansatz unter anderem mit innovativen Dienstplanmodellen umgesetzt. So wurden zunächst in einem Arbeitsanfallmodell ...


IM BLICKPUNKT
21.03.2019
Studie unter Kranken- und Altenpflegern: Beruflicher Stress fördert das Rauchen – Beschäftigte aufgeschlossen für risikoreduzierte Alternativen zur Zigarette

Etwa 31 % der Beschäftigten in den Pflegeberufen rauchen.1 Damit ist die Raucherquote in dieser Gruppe höher als im Durchschnitt der Bevölkerung.2 Unter ...


NEUESTE BEITRÄGE
19.03.2019
Wie wichtig sind Kommunikation und Sprache für eine gute Führung?

Wir haben mit Frau Dr. Keim von der SPRACHKULTUR GmbH darüber gesprochen, was für sie „Neue Führung“ bedeutet und welchen Stellenwert Kommunikation und Sprache ...


05.03.2019
Nachlese zum 2. Zukunft Gutes Wohnen ThemenCamp

Der Fachkräftemangel entwickelt sich zunehmend zum Unternehmensrisiko Nr. 1. Viele Pflegeheimbetreiber müssen daher immer öfter Bettenkapazitäten leer stehen lassen. Wie ...


20.02.2019
„Ein funktionierendes Hygienemanagement im Healthcare-Bereich ist das wesentliche Merkmal, um die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner, Patienten und Mitarbeiter zu erhalten.“

Rücken wir die Küche ins Blickfeld, denn auch hier lauert ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial durch unzureichende Hygiene in den Arbeitsbereichen „Kochen“, ...


12.02.2019
Das letzte Bild - Fotografie und Tod

Für medizinische oder forensische Zwecke werden jedoch distanzierte und leidenschaftslose Dokumente produziert, in denen der tote Körper nunmehr als ein Ding anmutet. Umgekehrt ...


05.02.2019
Mehr Begeisterung, mehr Personal, mehr Digital: Joachim Prölß, UKE, im Video-Interview

Was Robotik, Amazon oder ein Airbus mit digitaler Pflege zu tun haben, sehen Sie hier im Video-Interview mit Joachim Prölß, Vorstandsmitglied und Direktor für ...