Das letzte Bild - Fotografie und Tod

von Expertin Insa Lüdtke, Journalistin am 12.02.2019

Zu Besuch in der Ausstellung im C/O Berlin Ausstellungshaus für Fotografie

 

Leben und sterben, lieben und loslassen – Bilder, Filme, Bücher oder Musik, die sich mit dem Tod beschäftigen, rühren an unseren größten Ängsten angesichts der Endlichkeit des Seins und der eigenen Vergänglichkeit. Die Fotografie ist nicht das erste Medium, das eingesetzt wurde, um den Tod zu bannen, ihn abzuwehren und auszuhalten. Aber kein anderes Medium hat seit seiner Erfindung um 1839 eine vergleichbare Auseinandersetzung in solcher Vielfalt an Anwendungen, Bildstrategien und Techniken hervorgebracht. Viele davon haben mit den spezifischen Eigenschaften der Fotografie zu tun: Einerseits wird ihr zugeschrieben, dass sie einen Schnitt durch Raum und Zeit lege und einen Moment festhalte, zum anderen werden die Bilder als unmittelbare Abbilder der Wirklichkeit wahrgenommen. Fotografen zeigen einerseits die Dramen des Tötens, des Sterbens und des Todes in solch einer Intensität und Vielschichtigkeit, dass die Toten noch zu leben scheinen. Und manche der Bilder sind so eindringlich, dass wir unserer eigenen Sterblichkeit ins Auge schauen.

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Kategorie: MM Zielgruppe, PG ETHIK
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Ethikrat fordert eine an Datensouveränität orientierte Gestaltung von Big Data im Gesundheitsbereich

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 07.12.2017

In der am 30. November veröffentlichten Stellungnahme "Big Data und Gesundheit - Datensouveränität als informationelle Freiheitsgestaltung" legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen vor, die eine den Chancen und Risiken von Big Data angemessene verantwortliche informationelle Freiheitsgestaltung im Umgang mit gesundheitsrelevanten Daten ermöglichen sollen. 

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Kategorie: PG ETHIK, PA Blickpunkt
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Herausforderungen an der Grenze des Lebens: Palliativstation der Asklepios Klinik Barmbek versorgt und begleitet seit 25 Jahren schwerstkranke, nicht heilbare Patienten

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 02.11.2017

Am Samstag, 4. November 2017 gibt es Vorträge, Infostände und eine Fotoausstellung. Interessierte sind herzlich willkommen.

                                                                                                                          

Als eine der bundesweit traditionsreichsten Einrichtungen ihrer Art feiert die Palliativstation der Asklepios Klinik Barmbek am kommenden Samstag, 4. November, ihr 25-jähriges Bestehen. Das Programm der Jubiläumsfeier (10 – 14 Uhr) spiegelt die vielfältigen Herausforderungen der Palliativmedizin und bietet neben abwechslungsreichen Vorträgen auch Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und Besuch der Palliativstation. Neben Vorträgen und Informationsständen gibt es auch eine Fotoausstellung im Innenhof der Klinik. Interessierte und Journalisten sind herzlich willkommen. Das Programm finden Sie hier unter diesem Link.

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Kategorie: PG ETHIK, PA Blickpunkt
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Krankenhausseelsorge: Asklepios und Evangelisch-Lutherische Kirche verstärken Zusammenarbeit in Hamburg

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 09.06.2017

Patienten, Angehörige und Klinikmitarbeiter in schwierigen Situation zu trösten, sie zu begleiten, mit ihnen zu beten, das ist seit vielen Jahren gelebter Arbeitsalltag der Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Hamburger Asklepios Kliniken. Insgesamt engagieren sich 13 evangelisch-lutherische und zwei römisch-katholische Krankenhausseelsorger vor Ort in den Einrichtungen der Klinikgruppe und stehen den Betroffenen zur Verfügung, wann immer Rat und ihre Hilfe gebraucht werden. In Anerkennung dieser hoch geschätzten Arbeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger haben die Asklepios Kliniken und der Ev.-Luth. Kirchenkreisverband Hamburg ihre Kooperation jetzt intensiviert. Diese verstärkte Kooperation wirkt sich durch eine interkonfessionelle Zusammenarbeit auch positiv auf die bestehende seelsorgliche Arbeit der katholischen Kirche aus. Die Seelsorge wird somit weiterhin mit hoher Verlässlichkeit und mit der größtmöglichen Qualität in den Kliniken präsent sein, und sie bleibt zugleich in gewohnter Form unabhängig. Daneben gibt es bei Bedarf für die Patienten seelsorgliche Angebote anderer Konfessionen. Dazu gibt es regelmäßige Kontakte zu Imamen, zu russisch-orthodoxen Priestern und zur jüdischen Gemeinde. 

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Kategorie: PG ETHIK, PA Blickpunkt
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Richter Dr. jur. Sebastian Kirsch: „Mobilitätsförderung muss den eindeutigen Vorrang vor Mobilitätsbeschränkungen haben"

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 19.05.2017

Dr. jur. Sebastian Kirsch ist Richter am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen sowie Mitbegründer und seither der „juristische Kopf“ der Idee des Werdenfelser Weges.

Seit 1999 ist er Betreuungsrichter beim Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen, Referendarausbilder und Fachbuchautor. Zudem ist er als zentraler Netzwerkarbeiter für über 100 Richterkollegen bundesweit – die sich der Idee angeschlossen haben –und für weit über 400 nach dem Werdenfelser Konzept spezialisierten Verfahrenspflegern tätig.

„Nur durch gemeinsame Verantwortungsübernahme aller Professionen und konsequente intensive Einzelfallbetrachtung kann uns der langfristige Durchbruch zur Vermeidung freiheitsentziehender Automatismen in der Altenpflege gelingen. Und es beflügelt mich, wie wir alle mit unserer Arbeit auf dem Werdenfelser Weg Unterstützung und Zuspruch erfahren, von Justizministern mehrerer Bundesländer bis hin zur Pflegekraft vor Ort.“ Dr. jur. Sebastian Kirsch.

   

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Kategorie: WP Pflegekonzepte, PG ETHIK, PG Grundlagen, PA Interviews
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Perspektiven auf die Zeit am Ende des Lebens

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 11.05.2017

8. Fachkongress thematisiert Probleme und Herausforderungen

Quantität und Qualität sind etwas Grundverschiedenes – das wussten schon die Griechen der Antike und unterschieden darum „Chronos“ und „Kairos“, die messbare, vergehende Zeit und den richtigen, günstigen Zeitpunkt zum Handeln. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die achte LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 12. und 13. Mai 2017 unter dem Motto „Es ist Zeit…“. Den Eröffnungsvortrag hält in diesem Jahr Eckart von Hirschhausen. „Wir freuen uns sehr, den vielbeschäftigten Mediziner und Komiker dafür gewonnen zu haben“, sagt Projektleiterin Meike Wengler bei der Messe Bremen. „Darüber hinaus haben wir ein facettenreiches Programm zusammengestellt, in dem Zeit eine Hauptrolle spielt.“ 

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Kategorie: PG ETHIK, PA Blickpunkt
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Kultureller Wandel im Fokus

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 18.04.2016

Lebensfest, Ausstellung, Vorträge – „Leben und Tod“ in Bremen

In Deutschland lebten im Jahr 2015 rund 4,5 Millionen Muslime, 1,5 Millionen Angehörige orthodoxer oder orientalischer  Kirchen, 250.000 Buddhisten und etwa 100.000 Juden. Eine Vielfalt, die sich zunehmend in unserer Gesellschaft bemerkbar macht, und das in allen Bereichen: „Leben ist Vielfalt – Sterben auch!?“ lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung „Leben und Tod“ in der Messe Bremen (Freitag, 29. bis Sonnabend, 30. April 2016, Messe Bremen, Halle 6). „Diese Themen sind hochaktuell – gerade in Zeiten der Flucht und Trauer sollten wir mit Menschen aus den anderen Kulturen, die zu uns kommen, in den Dialog treten – auch  wenn es um das Thema Sterben und Tod geht“, sagt Meike Wengler, Projektleiterin bei der Messe Bremen. 

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Kategorie: PG ETHIK, PA Blickpunkt
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15.03.2019
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In der Filderklinik haben wir den personenzentrierten Führungsansatz unter anderem mit innovativen Dienstplanmodellen umgesetzt. So wurden zunächst in einem Arbeitsanfallmodell ...


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21.03.2019
Studie unter Kranken- und Altenpflegern: Beruflicher Stress fördert das Rauchen – Beschäftigte aufgeschlossen für risikoreduzierte Alternativen zur Zigarette

Etwa 31 % der Beschäftigten in den Pflegeberufen rauchen.1 Damit ist die Raucherquote in dieser Gruppe höher als im Durchschnitt der Bevölkerung.2 Unter ...


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19.03.2019
Wie wichtig sind Kommunikation und Sprache für eine gute Führung?

Wir haben mit Frau Dr. Keim von der SPRACHKULTUR GmbH darüber gesprochen, was für sie „Neue Führung“ bedeutet und welchen Stellenwert Kommunikation und Sprache ...


05.03.2019
Nachlese zum 2. Zukunft Gutes Wohnen ThemenCamp

Der Fachkräftemangel entwickelt sich zunehmend zum Unternehmensrisiko Nr. 1. Viele Pflegeheimbetreiber müssen daher immer öfter Bettenkapazitäten leer stehen lassen. Wie ...


20.02.2019
„Ein funktionierendes Hygienemanagement im Healthcare-Bereich ist das wesentliche Merkmal, um die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohner, Patienten und Mitarbeiter zu erhalten.“

Rücken wir die Küche ins Blickfeld, denn auch hier lauert ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial durch unzureichende Hygiene in den Arbeitsbereichen „Kochen“, ...


12.02.2019
Das letzte Bild - Fotografie und Tod

Für medizinische oder forensische Zwecke werden jedoch distanzierte und leidenschaftslose Dokumente produziert, in denen der tote Körper nunmehr als ein Ding anmutet. Umgekehrt ...


05.02.2019
Mehr Begeisterung, mehr Personal, mehr Digital: Joachim Prölß, UKE, im Video-Interview

Was Robotik, Amazon oder ein Airbus mit digitaler Pflege zu tun haben, sehen Sie hier im Video-Interview mit Joachim Prölß, Vorstandsmitglied und Direktor für ...


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