Richtungsweisendes Ergebnis in Nordrhein-Westfalen

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 14.01.2019

Mehrheit der Befragten spricht sich für die Einrichtung einer Pflegekammer aus – Pflegering stößt auf wenig Begeisterung

 

„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich eine überwältigende Mehrheit der Befragten in Nordrhein-Westfalen für die Errichtung einer Pflegekammer ausgesprochen hat. Wir möchten zunächst die vielen Kolleginnen und Kollegen des Landespflegerates, des Fördervereines und der Berufsverbände beglückwünschen, die mit hohem Einsatz viele Informationsveranstaltungen im Land durchgeführt haben. Wir möchten ebenso Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann beglückwünschen, der sich trotz des großen Widerstands seiner CDU durchsetzen konnte, um die Kammerbewegung in NRW voranzubringen. Mit diesem Ergebnis nimmt die Kammerbewegung auch im neuen Jahr Fahrt auf, da sich informierte Pflegefachpersonen eindeutig für eine Pflegekammer und gegen die Einrichtung eines Pflegerings nach bayerischem Modell ausgesprochen haben. Nur mit einer effektiven Selbstverwaltung in Form einer Pflegekammer lassen sich die großen Herausforderungen der Pflege meistern. Die Zustimmung im bevölkerungsreichsten Bundesland macht sowohl uns als auch Befürwortern der Pflegekammer in anderen Ländern Mut. Wir hoffen nun, dass der Funke überspringt und sich weitere Länder anschließen“, sagt Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. 

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Kategorie: PG Grundlagen, PA Blickpunkt
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Kennen Behörden ihre eigenen Gesetze und Vorschriften nicht? Aktuelle Nullschwellen-Petition macht Druck auf die baden-württembergische Landesregierung

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 24.05.2018

Müssen Betreute Wohnanlagen barrierefrei und schwellenfrei sein? Nein, behaupten die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und die Ministerialdirigentin Kristin Keßler (in zwei Schreiben vom 03.10.17 und vom 14.12.17). „Das wird teuer, für unsere sozialen Sicherungssysteme und für die Bürger“, entgegnet darauf Ulrike Jocham, Expertin für inklusive und demografietaugliche Wohnprojekte. Sie hat deshalb mit Unterstützung von der Fachzeitschrift BEHINDERTE MENSCHEN sowie von Experten in eigener Sache und weiteren Interessensvertretern aus der Alten- und Behindertenhilfe eine Nullschwellen-Petition gestartet. Eine Nullschwelle ist eine niveaugleiche Außentürdichtung ohne Barriere und ohne Sturzgefahr. Diese Petition wird aktuell vom Petitionsausschuss im Landtag Baden-Württemberg geprüft.  

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Kategorie: PG Grundlagen, PA Blickpunkt
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Sozialämter dürfen bei Kosten der Unterkunft nicht sparen

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 24.05.2017

Rechtsgutachten stärkt Begleitern von ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaften den Rücken: Besondere Bedarfe der Mieterinnen und Mieter sind bei Angemessenheitsprüfung wichtiger als Referenzmiete


Bei Mieterinnen und Mietern in ambulant begleiteten Demenz-Wohngemeinschaften, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, darf das Sozialamt nicht an den Kosten der Unterkunft als Teil der Hilfe zum Lebensunterhalt sparen. Die besonderen Bedarfe der Erkrankten sind bei der Angemessenheitsprüfung grundsätzlich höher zu bewerten als die örtliche Referenzmiete. Zu diesem Schluss kommt ein juristisches Gutachten, das der Fachverband wig Wohnen in Gemeinschaft NRW bei den Sozialrechtlern Prof. Dr. Utz Krahmer (Düsseldorf) und  Prof. Dr. Sven Höfer (Freiburg) in Auftrag gegeben hat, um eine „möglichst objektive Bewertung der Rechtslage“ zu erhalten. Nach Angaben des Fachverbandes sind durchschnittlich bis zu 50% der Mieter in einer ambulant begleiteten Wohngemeinschaft auf Sozialhilfe angewiesen.
Ambulant betreute Wohngemeinschaften für an Demenz erkrankte Mieterinnen und Mieter müssen besondere Anforderungen an den Wohnraum erfüllen. Diese Anforderungen führen zu erhöhten Kosten. Immer mehr Sozialämter in NRW betrachten diese Kosten jedoch als unangemessen. Bei Mieterinnen und Mietern, die auf Leistungen aus dem Sozialgesetzbuch XII (Sozialhilfe) angewiesen sind, bewilligen die Behörden deshalb immer häufiger nur noch solche Unterkunftskosten, die auf Grundlage einer örtlichen Referenzmiete für einen alleinstehenden Empfänger von Grundsicherung oder Hartz IV gelten („schlüssiges Konzept“).

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Kategorie: PG Grundlagen, PA Blickpunkt
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Richter Dr. jur. Sebastian Kirsch: „Mobilitätsförderung muss den eindeutigen Vorrang vor Mobilitätsbeschränkungen haben"

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 19.05.2017

Dr. jur. Sebastian Kirsch ist Richter am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen sowie Mitbegründer und seither der „juristische Kopf“ der Idee des Werdenfelser Weges.

Seit 1999 ist er Betreuungsrichter beim Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen, Referendarausbilder und Fachbuchautor. Zudem ist er als zentraler Netzwerkarbeiter für über 100 Richterkollegen bundesweit – die sich der Idee angeschlossen haben –und für weit über 400 nach dem Werdenfelser Konzept spezialisierten Verfahrenspflegern tätig.

„Nur durch gemeinsame Verantwortungsübernahme aller Professionen und konsequente intensive Einzelfallbetrachtung kann uns der langfristige Durchbruch zur Vermeidung freiheitsentziehender Automatismen in der Altenpflege gelingen. Und es beflügelt mich, wie wir alle mit unserer Arbeit auf dem Werdenfelser Weg Unterstützung und Zuspruch erfahren, von Justizministern mehrerer Bundesländer bis hin zur Pflegekraft vor Ort.“ Dr. jur. Sebastian Kirsch.

   

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Kategorie: WP Pflegekonzepte, PG ETHIK, PG Grundlagen, PA Interviews
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1. Pflegetag Rheinland-Pfalz findet am 03. Mai statt

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 27.04.2017

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kammerpräsident Dr.  Markus Mai eröffnen das zentrale Treffen der Pflegenden im Land in der Mainzer Rheingoldhalle unter dem Motto Pflege/Gemeinsam/Gestalten

  

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Kategorie: PG Grundlagen, PA Blickpunkt
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Ziel ist es, ein stimmiges Konzept zu erarbeiten, das die Arbeitsabläufe des Personals unterstützt, das Bedürfnis der Bewohner nach angenehmem Wohnen berücksichtigt und einen Bereich abbildet, in dem sich auch der Angehörige gerne aufhält.

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 04.04.2017

Gabriele Herzog [Diplom-Ingenieurin und Innenarchitektin (FH)] und Brigtitte Hümmeler [Diplom-Designerin (FH)] sind bereits seit über zehn Jahren im WIBU-Team für Innenarchitektur tätig. Sie können damit auf einen sehr großen Erfahrungsschatz und ein breitgefächertes Know-how bei der Planung und Einrichtung im Pflegeheimbereich zurückgreifen. Der CareTRIALOG sprach mit Frau Herzog und Frau Hümmeler über die Entwicklung neuer Strategien für optimierte, ganzheitliche Wohn- und Raumkonzepte sowie den Stellenwert, den die Innenarchitektur bei solchen Projekten einnimmt.

 

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Kategorie: AI Innenarchitektur, PG Grundlagen, WP Wohnformen
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Landespflegekammer plädiert für Gründung der Bundespflegekammer

von Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion am 27.03.2017

Rahmenplanung zur Errichtung einer Pflegekammer auf Bundesebene vorgestellt
 
Im Rahmen des  Pressegesprächs zur Eröffnung des Deutschen Pflegetags 2017 hat sich Kammerpräsident Dr. Markus Mai, im Namen der rheinland-pfälzischen Landespflegekammer, vehement für die Errichtung einer Bundespflegekammer ausgesprochen. Gemeinsam mit anderen Akteuren der Pflege, wie Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, fordert Mai eine institutionalisierte Interessenvertretung für die Pflegenden auch auf Bundesebene. 

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Kategorie: PA Blickpunkt, PG Grundlagen
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