Wer pflegt Deutschland?

Das Buch von Stefan Arend und Thomas Klie behandelt ein Thema, das ungern politisch thematisiert wird und auch viele private Haushalte in Deutschland als delikat empfinden: In einer alternden Gesellschaft benötigen wir immer mehr sorgende Menschen, die pflegen, betreuen und begleiten. Doch das Humankapital für Sorgeaufgaben ist ein knappes Gut. Ohne die professionellen Pflegeprofis, aber auch ohne die nichtausgebildeten helfenden Hände aus dem Ausland würde Pflege hierzulande schon lange nicht mehr funktionieren.

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Käufliches Alter(n)

Früher gab es selten alte Menschen in der Werbung. Doch die Zeiten haben sich verändert. Heute spielen Senioren tragende Rollen. Da rührt ein Großvater in dem Werbespot einer Supermarktkette Millionen zu Tränen. Oder eine Zeitschrift wirbt mit einem alten Ehepaar und dem Slogan „Das Geheimnis hinter 30 Jahren guter Ehe? Immer gut essen und trinken“. Umfragen bestätigen, dass alle Generationen gerne ältere Menschen als Werbebotschafter sehen wollen. Diese Veränderung hat u. a. das Buch Käufliches Alter(n) von Dr. Christiane Nakao untersucht.

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raumverloren: Architektur und Demenz

Dieses Buch macht ungeduldig! Es will dabei orientieren, die Architektur und Raumplanung für Menschen vor und mit Demenz zu verbessern. Ja, es liefert eine Fülle von Wissen, Hintergründen, Zukunftsszenarien, Anregungen und Praxisbeispielen. Es profitiert vom Blick über den Tellerrand, von der Interdisziplinarität und von der Internationalität. Aber es zeigt auch, dass noch so viel passieren muss und passieren kann. Wo liegen die Ansatzpunkte, um weiter zu kommen, welche Akteure sind nicht nur gefordert, sondern packen auch an? Und müsste ich nicht mehr machen, um die konkreten Utopien real werden zu lassen – nicht erst übermorgen, sondern vielleicht schon morgen, vielleicht schon für Menschen in meinem Alter (60)? Das waren die Fragen, die beim Lesen langsam aber sicher das Kribbeln der Ungeduld auslösten. Lesen Sie die Rezension von Prof. Dr. Josef Hilbert, Geschäftsführender Direktor Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen.

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Alles Märchen!

Was wäre wenn... einige von Grimms Märchen  anders ausgegangen wären? Und was hat  das mit Politik zu tun? Eine Menge, meint Heide Simonis. Die frühere Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein muss es wissen, hat sie doch schon fast 45 Jahre Parteiarbeit geleistet. Als Lektorin und Ex-Tutorin für Deutsch am Goethe-Institut in Tokio kennt sich die 70-Jährige aber auch mit Literatur bestens aus. Was passiert, wenn eine Diplom-Volkswirtin und Soziologin historisches „Volksgut“ unter die moderne gesellschaftliche Lupe nimmt, ist so intelligent wie urkomisch!

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Aus Erfahrung gut

Die Wirtschaftsjournalistin Margaret Heckel widmet sich verstärkt demografischen Themen. Was sie dazu in „Die Midlife-Boomer“ begonnen hatte, setzt sie jetzt in „Aus Erfahrung gut“ fort: Wie die Älteren die Arbeitswelt erneuern (Untertitel) ist ihr jüngster Schwerpunkt. Der eine Menge mit der Pflegebranche zu tun hat, denn nicht nur werden auch dort die Mitarbeiter älter, sondern Wertschätzung ist und bleibt ein Zauberwort, wenn es in diesem Zusammenhang – und auch wegen des Fachkräftemangels – u.a. um betriebliche Gesundheitsförderung geht. Eine topaktuelle Lektüre, empfiehlt Carolina Heske.

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Du kannst nicht immer 60 sein

Wer in den 70ern des letzten Jahrhunderts (...) gebannt vor dem Bildschirm saß, sowohl Schlager als auch Pop verfolgte, wird bei diesem Buchtitel sofort an Chris Roberts’ Dauerbrenner „Du kannst nicht immer 17 sein“ erinnert. Kein Wunder, denn der Buchautor ist Ilja Richter (heute 60), legendärer „disco“-Moderator. Doch sein autobiografisches Sachbuch – wie er es selbst nennt – ist alles andere als gefällig-harmonisches Hitparaden-Einerlei. Carolina Heske hat bei der Lektüre so gelacht, wie u.a. Richters sehr ernste, tiefsinnige Passagen zu Demenz und Tod ganz eigene Töne anschlagen. Ohrwurm garantiert!

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Ein allzu braves Mädchen

Familienangehörige fühlen sich mit der privaten Pflege von Menschen mit Demenz oft überfordert. Was passieren kann, wenn eine erst Elfjährige nachts ihren alten, an Alzheimer erkrankten Vater allein versorgen muss, schildert die Schauspielerin Andrea Sawatzki („Tatort“) in ihrem Romandebüt mit allen quälenden Details. Im Ansatz autobiografisch. Passend zum Setting, hat Carolina Heske den mörderischen Psycho-Krimi in einer Nacht verschlungen. Der Verkaufshit – derzeit Platz 9 auf der SPIEGEL-Bestsellerliste – ist nichts für schwache Nerven...

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Endstation Altenheim

Wie sieht die aktuelle Betreuungs- und Versorgungssituation in Pflegeheimen aus? Wie fühlt es sich an, wenn man selbst pflegebedürftig ist und von der Unterstützung fremder Menschen abhängig ist? Anette Dowideit, die bekannte WELT-Journalistin, hat für ihr Buch u.a. einen Selbstversuch unternommen und ist in die Rolle einer Schattenfrau geschlüpft. Sie benennt den Alltag und die Missstände in der deutschen Pflege - lesen Sie die Rezension von Prof. Dr. habil. Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg.

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Altersreise

Wie wir alt sein wollen – lautet der Untertitel des neuen Buches von Dr. Henning Scherf. Der frühere Bremer Bürgermeister dürfte sich nunmehr längst an seinem (Un-)Ruhestand erfreuen. Wie es seine Art ist, tut der 74-Jährige aber das Gegenteil und plädiert in seinem jüngsten Werk insbesondere für strukturelle Veränderungen bei Pflegekonzepten, von stationärer Voll-Versorgung bis hin zu neuen Wohnmodellen. Alternativen gegen die Pflegemisere? Sollte man kennen, meint Carolina Heske.

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Pflegecomics

Okay, politisch korrekt sind die Zeichnungen von John Wise sicher nicht... aber so witzig und erfolgreich, dass sie nicht nur in den USA Furore machen. Sogar die zweite deutschsprachige Auflage aus 2012 ist bei Online-Händlern kaum mehr zu bekommen. Wer noch ein Exemplar ergattert, hat auf jeden Fall stets ein originelles Präsent für Pflegerinnen und Pfleger parat – etwa noch kurzfristig zu Weihnachten, empfiehlt Carolina Heske.

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PC-Schule für Senioren: iPhone und iPad für Einsteiger

Um gleich ein Missverständnis auszuräumen: Wo „Schule für Senioren“ drauf steht, muss nicht unbedingt (nur) „Schule für Senioren“ drin sein. Denn auch „Noch-nicht-Senioren“ sollen ja heutzutage manchmal stranden, wenn es um mobile Kommunikationstechnik geht. Wichtiger ist aber tatsächlich: Wer von älteren Menschen ein Mitwirken etwa bei Telemedizin erwartet, der braucht geschulte Patienten, auch als Pflegender. Carolina Heske ist dankbar für diesen Ratgeber, der diesen Zielgruppen eine Stütze sein kann.

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Heiter weiter!

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was Sie irgendwann als RentnerIn mit Ihrer Freizeit anfangen wollen? Wie Sie später wohnen möchten? Sind Sie sicher, dass Sie für häusliche Rentenzwecke daheim die richtige Raumaufteilung, sprich: Rückzugsmöglichkeiten in ein Einzelzimmer haben? Und vor allem, egal wo, eine passende Matratze? Wenn Sie diese Fragen mit „nein“ beantworten – dann wird es aber höchste Zeit! Beziehungsweise, wenn es so weit ist, sollten Sie unbedingt diesen Ratgeber griffbereit im Buchregal stehen haben, empfiehlt Carolina Heske.

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Die Midlife-Boomer

Früher hieß es Midlife-Crisis. Nun aber verändert sich demografisch die ganze Welt, wir werden alle immer älter – und das birgt Chancen, die sich wahrscheinlich noch gar nicht herumgesprochen haben! Neue Märkte und Dienstleistungen sowie Wohnformen zeichnen sich ab, eine zweite Karriere ab ca. 50 kann (und muss) sich für die geburtenstarken Jahrgänge entwickeln... Das klingt gut, was Margaret Heckel prognostiziert. Und eine echte Fundgrube in Sachen Fakten, Fakten, Fakten! ist dieses kurzweilige Buch sowieso, meint Carolina Heske.

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Wir sind in Kontakt miteinander!

Wer beruflich oder im privaten Umfeld Menschen mit (schwerer) Demenz begegnet, ist verunsichert: Nimmt der Betroffene mich noch wahr? Wenn ja – wie? Was kann ich selbst beitragen, um einen angemessenen Umgang zu gewährleisten? Wie kann ich zu Freude und Wohlbefinden beitragen, für den Patienten, aber auch für mich? Carolina Heske hat dazu diesen neuen Ratgeber gelesen und kann ihn nur empfehlen.

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Wie ausgewechselt – Verblassende Erinnerungen an mein Leben

Mit Spannung erwartet und schon mehrfach auszugsweise zitiert: Rudi Assauers Ausführungen zu seiner Alzheimer-Erkrankung. Aber was bleibt, beim Leser, unabhängig des Presserummels? Gibt es in diesem Buch mehr, als derzeit überall propagiert, was mitnimmt und zum Nachdenken anregt? Das wollte Carolina Heske wissen und hat ihre Beobachtungen für Sie zusammengefasst.

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Wer nach vorne schaut, bleibt länger jung

Dr. Henning Scherf schlägt (endlich!) wieder zu. Der Ex-Politiker (73) – oder sollte man sagen: der unverwüstliche Apostel der realen Demografie – zieht nicht nur Bilanz seines eigenen Wirkens, sondern u.a. Altersbilder werden erneut von ihm einbezogen. Inklusive sein großer Zorn auf die Pflegeindustrie. Beste Lektüre mit Nutzwert! Meint Carolina Heske, die das Buch gesellschaftlich wie politisch für einen Volltreffer hält.

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Der Geschmack von Apfelkernen

Ursprünglich als Hardcover erschienen und SPIEGEL-Bestseller, ist Katharina Hagenas Debütroman inzwischen als Taschenbuch erhältlich und wird 2012 verfilmt. Starke Frauen und eine schwach machende Krankheit – Alzheimer – stehen im Mittelpunkt der Familiengeschichte, die drei Generationen verbindet und Dank fantastischer Elemente auch Carolina Heske ins Land der süß duftenden Obstgärten entführte.

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Ich könnte das nicht

Im Alter von nur 20 Jahren absolvierte Florentine Degen ihr Freiwilliges Soziales Jahr ausgerechnet in einem Sterbehospiz. Wer tut so etwas in der Blüte des Lebens? Die junge Frau aus Siegburg bei Bonn musste dann auch aufschreiben, was sie erlebte, um einen klaren Kopf zu behalten. Den Carolina Heske beim Lesen ebenfalls brauchte.

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Reisen mit Mama

Eigentlich wollte die Kanadierin Jane Christmas „nur“ mit ihrer Mutter nach Italien. An Bord dabei: Arthrose, Blasenschwäche, Schwerhörigkeit – und ein Rollator... Im Februar 2012 erscheint dieser Bericht als Taschenbuch, so lange ist er als Hardcover erhältlich. Für Carolina Heske ein origineller wie nachdenklich stimmender Schmöker und für die ersten kalten Tage eine warmherzige Familiengeschichte.

 

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Über das Alter

Am 14. und 15. Oktober stellt Heinz Dürr sein Werk auf der Frankfurter Buchmesse vor. Eine fiktive Unterhaltung mit Cato dem Älteren, geboren 234 vor Christus. Also ein 78jähriger deutscher (Ex-)Industrieller philosophiert mit einem römischen Politiker, der vor gut 2.100 Jahren wirkte und 85 wurde. Eine spannende Konstellation und Herausforderung, fand Carolina Heske, die diesen Band verschlungen hat.

 

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Gewaschen, gefüttert, abgehakt

Der unmenschliche Alltag in der mobilen Pflege steht im Mittelpunkt dieses Buches von Markus Breitscheidel. Damit legt der Autor, der zuvor schon mit „Abgezockt und totgepflegt: Alltag in deutschen Pflegeheimen“ und „Gesund gepflegt statt abgezockt: Wege zur würdigen Altenbetreuung“ für Furore sorgte, unerbittlich nach. Carolina Heske hat den Insider-Bericht für Sie gelesen.

 

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2037

Die Buchpremiere in Hamburg war begleitet von neugierigen wie verängstigten Fragen: Nicht jeder im Publikum mochte sich anfreunden u.a. mit technischen Neuerungen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die uns im Jahre „2037“ erwarten könnten. Doch das ändert nichts an der Faszination und Präzision, die Birgit Gebhardt in ihrem gleichnamigen Buch für die Zukunft etwa für Senioren entwirft, findet Carolina Heske.

 

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Grau ist bunt

Bereits vor fünf Jahren hat Dr. Henning Scherf dieses Buch geschrieben, jetzt erscheint es Ende September als Großdruck speziell für Senioren. Gut so, meint Carolina Heske in ihrer Rezension, denn Themen und Thesen des Bremer Politikers sind aktueller denn je.

 

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Altern wie ein Gentleman

Das pointierte Buch von Sven Kuntze steht zu Recht in den Bestsellerlisten, derzeit ist der Autor gefragter Gesprächspartner in manch einer Talkshow. Überzeugen Sie sich selbst oder schauen Sie zuerst in unsere Rezension - Carolina Heske hat die jüngste Veröffentlichung des bekannten TV-Journalisten für Sie gelesen.
 

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IM INTERVIEW
21.03.2017
Prof. Dr. Bosco Lehr, Leiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG)

Dänemark praktiziert bereits heute das vernetzte Wohnen. So ist auch die zuständige Kommune stets in der Lage, benötigte ambulante Pflege, Haushaltshilfen oder auch die ...


IM BLICKPUNKT
23.03.2017
Gibt es ausreichend bedarfsgerechte barrierefreie Wohnungen in Sachsen?

Insgesamt konnten 2.400 Antworten von Menschen mit Behinderung in die Auswertung aufgenommen werden. Aus den Aussagen der Teilnehmer/-innen zu ihren Wohnanforderungen wurden ...


NEUESTE BEITRÄGE
20.03.2017
Warum die Dänen so technik-verliebt sind

Bereits seit Ende der 1990er Jahre setzen unsere skandinavischen Nachbarn auf Fortschritt, Zeitersparnis und Effizienz durch Digitalisierung. Und so besitzen heute auch 92 Prozent ...


17.03.2017
Cocooning im Bewohnerzimmer

Sich in einen geschützten Bereich zurückziehen können, durchatmen und zur Ruhe kommen. Was selbstverständlich klingt, ist gleichzeitig so fundamental wichtig, dass die ...


10.03.2017
„In Dänemark setzt man auf Teamarbeit zum Wohle des Patienten“

Dänemark hat im Vergleich zu Deutschland ein rein steuerfinanziertes Gesundheitssystem. „Das ist natürlich charmant“, meint Professor Volker Amelung. Aber er gibt auch zu ...


07.03.2017
Der Boden als Leinwand – inspiriert durch die Malerei

Unterschiedliche Wirkung je nach Farbkombination   Der Name des neuen Belags entspricht dem spanischen Wort für Leinwand. „Dies bringt die Vorzüge von noraplan lona gut ...


28.02.2017
Hamburger Asklepios-Klinik schafft modernstes OP-Roboter-System an

„Man kann heute nur gute und moderne Medizin anbieten, wenn man mit den Innovationen mithält“, unterstrich Dr. Thomas Wolfram, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der ...


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