Autor Dieter Bednarz: „Mit 60 geht man eben nicht mehr als der junge, drachentötende Siegfried durch.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 04.12.2018

„Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ heißt das neue Buch von Dieter Bednarz. Alt sind immer nur die anderen, dachte auch Dieter Bednarz. Nach über dreißig Jahren beim SPIEGEL kommt er schwer ins Grübeln, als sein Chef ihn auf den Vorruhestand anspricht. Und es wird nicht besser, als seine Frau ihm ein Rentnerticket kauft … Aber Bange machen gilt nicht, findet er, und beschließt, sich dem Abenteuer Alter zu stellen. Rund zehn Jahren ist es her, dass Dieter Bednarz schon einmal von einer persönlichen Umbruchssituation erzählt hat: Sein Buch über das späte Vaterglück wurde ein großer Erfolg. Und so wie die Elternschaft sein Leben auf den Kopf gestellt hat, tut es nun auch die Aussicht aufs Rentnerdasein. Offen und ehrlich beschreibt er die Krisen, die Frauen und Männer durchleben, wenn die Karrieren an ihr Ende kommt und die Kinder eigene Wege gehen, wenn die körperlichen Malaisen nicht mehr wegzulächeln sind und die erste Rentenhochrechnung Ängste vor Altersarmut schürt. Soll das nun das Ende sein? –Nein, es ist die Initialzündung für einen neuen Anfang! Dieter Bednarz nimmt den Leser mit auf seine Reise zu Experten und Betroffenen: Er begegnet Menschen, die ihn ermutigen, seine Lebensbahn neu zu vermessen, auch die guten Seiten des Alters zu sehen und Alternativen zu entdecken. Auf geht’s in eine spannende Zukunft!

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Kategorie: MM Demografie, PA Interviews, PG Gesellschaft
Schlagworte:

Prof. Dr.-Ing. Petra Friedrich, Hochschule Kempten,: „Ich bin überzeugt davon, dass sich die AAL-Systeme durchsetzen und Einzug ins Leben finden werden – spätestens bei der nächsten Generation der älteren Menschen.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 23.11.2018

Das AAL Living Lab der Hochschule Kempten ist eine Wohnung in einer von der BSG-Allgäu Bau- und Siedlungsgenossenschaft e. G. (BSG-Allgäu) in Kempten Sankt Mang betriebenen Seniorenwohnanlage, die die Hochschule angemietet und zu einer Lehr- und Forschungswohnung umgestaltet hat. Sie ist mit verschiedenen technischen Assistenzsystemen ausgestattet, die Menschen mit altersbedingten oder sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen können. Das AAL Living Lab ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fakultät Soziales und Gesundheit und der Fakultät Elektrotechnik. Es wird in Lehre und Forschung sowie in gemeinsamen Projekten mit Kooperationspartnern eingesetzt und ist eingebettet in das Studienfeld „Gesundheit und Generationen“, in das COMES® Kempten Test- und Trainingszentrum (CoKeTT) und den Forschungsschwerpunkt Health Care Management der Hochschule Kempten. Es wird im Rahmen der Studiengänge Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege B. Sc., Soziale Arbeit B. A. sowie Mechatronik B. Eng. (Studienschwerpunkt Ambient Assisted Living) eingesetzt. Das AAL Living Lab ist für die Hochschule Kempten zugleich ein zentrales Instrument der Forschung, Entwicklung und Vernetzung an der Schnittstelle von Pflegewissenschaft, Gerontologie und Sozialer Arbeit einerseits, Mechatronik, Elektrotechnik und Ergonomie andererseits (https://www.hs-kempten.de/hochschule/labore-soziales-und-gesundheit/aal-livinglab/das-aal-living-lab.html).

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Kategorie: FT Ambient Intelligence, FT Ambient Assisted Living, MM Marktentwicklung, PA Interviews
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Prof. Dr. Björn Sellemann, FH Münster,: „Marktfähige Lösungen können zukünftig nur über nutzerzentrierte, multidisziplinäre, transdisziplinäre und interdisziplinäre Ansätze entwickelt werden.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 13.11.2018

Wir sprachen mit Prof. Dr. rer. medic. Björn Sellemann, Professor für Nutzerorientierte Gesundheitstelematik und assistive Technologien, Fachbereich Gesundheit der FH Münster – University of Applied Sciences, über die Historie der AAL-Projekte-Entwicklung und die Zukunft von AAL-Systemen.

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Kategorie: FT Ambient Intelligence, FT Ambient Assisted Living, MM Marktentwicklung, PA Interviews
Schlagworte:

Dr. Jan Alexandersson, DFKI,: „Wir müssen eine Umwelt für alle schaffen und Empathie für das ‚Anderssein‘ entwickeln.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 02.11.2018

 

 

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, ein Projektbüro in Berlin und Außenstellen in Osnabrück und St. Wendel. Das DFKI ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands. In achtzehn Forschungsbereichen und Forschungsgruppen, acht Living Labs und acht Kompetenzzentren, darunter das Competence Center Ambient Assisted Living (CCAAL), werden ausgehend von anwendungsorientierter Grundlagenforschung Produktfunktionen, Prototypen und patentfähige Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt www.dfki.de.

 

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Kategorie: FT Ambient Intelligence, FT Ambient Assisted Living, MM Marktentwicklung, PA Interviews
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Eva Luise Köhler: “Als Gesellschaft haben wir uns auf den Weg gemacht, Menschen in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit wahrzunehmen und anzuerkennen. Allerdings liegt hier noch eine lange Strecke Weges vor uns.”

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 17.10.2018

Eva Luise Köhler übernahm während der Amtszeit ihres Mannes als Bundespräsident die Schirmherrschaft der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. 2006 initiierte das Paar zudem die Gründung der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen, die sich für gezielte Forschungsförderung einsetzt. Weitere Infos unter www.elhks.de und www.achse-online.de. Eva Luise Köhler spricht mit dem CareTRIALOG über ihre Stiftungsarbeit sowie auch über die seltene Augenerkrankung Retinitis pigmentosa (RP) und nimmt dabei Bezug zur „Woche des Sehens“, die vom 8. bis 15. Oktober stattfindet (www.woche-des-sehens.de/).

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Kategorie: MM Zielgruppe, PA Interviews, PG Gesellschaft
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Journalistin Gundula Gause: „Gesunde nehmen vieles als selbstverständlich wahr – und haben 1000 Wünsche. Erkrankte – gleich in welcher Hinsicht – haben nur einen Wunsch: gesund zu werden.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 05.10.2018

Vom 08. Bis 15. Oktober ist es soweit: Die Woche des Sehens geht in ihre siebzehnte Runde. Als Schirmherrin mit dabei ist die bekannte Fernsehjournalistin Gundula Gause. Das Thema „Mit anderen Augen“ nutzen namhafte Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungshilfe, um gemeinsam auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Bundesweit finden hierzu vielfältige Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür, Fachvorträge, Hilfsmittelausstellungen, Dunkelcafés oder spezielle Schulaktionen statt. Detaillierte Infos unter https://www.woche-des-sehens.de/ (Newsroom „Woche des Sehens: https://www.presseportal.de/nr/63695).

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Kategorie: MM Zielgruppe, PA Interviews, FT Medizin, PG Gesellschaft
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Prof. Dr. Michael Löhr: „Viele Kliniken sind noch nicht auf den demografischen Wandel vorbereitet.“

von Dr. Kerstin Lötzerich-Bernhard, CareTRIALOG Redaktion am 18.09.2018

Prof. Dr. rer. medic. Michael Löhr ist ausgebildeter Krankenpfleger und studierte an der Fachhochschule Osnabrück „Pflege und Gesundheitsmanagement“ und „Management im Gesundheitswesen“ und promovierte an der Martin Luther Universität Halle/Saale am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Prof. Löhr hat den Lehrstuhl für Psychiatrische Pflege an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld inne und gab dem CareTRIALOG ein Interview zum Buch „Menschen mit Demenz im Allgemeinkrankenhaus“, an dem er maßgeblich mitgewirkt hat.

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Kategorie: WP Demenz, FT Medizin, PA Interviews
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IM INTERVIEW
07.06.2019
Oona Horx-Strathern, Trendforscherin

Wir müssen allerdings nicht nur eine Menge gegen die Vereinsamung im Alter tun, sondern auch gegen die Vereinsamung der vielen jüngeren Menschen, die heute schon in ...


IM BLICKPUNKT
12.06.2019
REHACARE 2019: Innovative Technik und aktuelles Wissen für ein selbstbestimmtes Leben

Vom 18. bis 21. September dreht sich im Düsseldorfer Messegelände alles um die besonderen Bedarfe und Anliegen von Menschen mit Behinderung und im Alter. Rund 700 Aussteller aus ...


NEUESTE BEITRÄGE
13.06.2019
„CocoonLiving“: Wie gekonntes Marketing den Neubau und die LebensRäume Hoyerswerda beflügelt

Hoyerswerda in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Die Stadt erlebt durch den Braun- kohleabbau ihre neuzeitliche Blüte, die Zahl der Einwohner erreicht 1981 ...


04.06.2019
Einfach Zuhause. Das Konzept Pflegeheim neu erfunden.

„Zuhause bei Vilente, Vilente bei Ihnen Zuhause“ ist die Vision von Vilente, und genau diese Vision war die Grundlage für diesen Entwurf für 133 Wohnungen für ...


24.05.2019
„Das psychologische Konzept der Privatheit und damit auch das Vorhandensein von Rückzugsmöglichkeiten ist in allen Arbeitsbereichen essenziell.“

M. Sc. Noemi Martin ist Gruppenleiterin Psychoakustik und kognitive Ergonomie, Abteilung Akustik, am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP in Stuttgart.    Jede Art ...


07.05.2019
Wischmopps und Themenzimmer: Leasing ist auf dem Vormarsch

Die Vorteile des gewerblichen Leasings haben sich noch nicht überall herumgesprochen. Denn viele Betreiber fragen zuerst bei ihrer Hausbank nach einem Darlehen. Alternative ...


24.04.2019
18 „Neue“ starten in die Pflege: APD legt bei Azubis um 16 Prozent zu!

„United Nations of APD“ Die neuen Auszubildenden machen in ihrer Vielfalt die „United Nations of APD“, wo schon heute mehr als 15 verschiedene Sprachen gesprochen ...


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