Die Corona-Krise hat den öffentlichen Fokus verstärkt auf Krankenhäuser gelegt. Auf das Personal und die Situation in den Stationen. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Für Horst Träger, Präsident der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT), ist die Vernachlässigung der Infrastruktur ein großes Problem. Krankenhäuser müssen zunehmend wie Wirtschaftsunternehmen agieren und Kosteneffizienz priorisieren. Ein effektives Mittel zur Kostensenkung sind energetische Modernisierungen. Das Problem: Energieeffiziente Umrüstungen sind teuer. Doch es geht auch anders. PesContracting macht Modernisierungen im Gebäudesektor auch ohne Investitionen möglich.

Horst Träger, Präsident der Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT)

Fachkräftemangel, Kostendruck und die Entwicklung zur Konzernbildung setzen die Verantwortlichen von Krankenhäusern unter Druck. „Eine Klinik, die heutzutage überleben will, muss nicht nur profitabel sein, sondern auch Ergebnisqualität liefern und auf Mitarbeiterbindung setzen. Denn ohne motivierte und zufriedene Mitarbeiter lässt sich dieses Ziel nicht erreichen“, fasst Träger die Herausforderungen von Kliniken zusammen. Der Zwang, kosteneffizient zu arbeiten, bringt für Träger aber auch Probleme mit sich. Dies zeigt sich an der Einführung von Personaluntergrenzen und den Anschluss von OP-Robotern an veralteten Versorgungssystemen.

Moderne Technik – veraltete Infrastruktur

Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt einmal mehr: Gerade in Krisenzeiten ist ein funktionaler Krankenhausbetrieb absolut notwendig. Doch die Diskrepanz zwischen moderner Technik und gleichzeitig veralteter Infrastruktur ist für den FKT-Präsidenten ein weiteres Problem. In Krankenhäusern findet heutzutage oft nur eine Modernisierung der sichtbaren Technik statt, doch hinter den Kulissen wird nicht investiert. Die langfristige Betriebssicherheit ist aber ebenso wichtig.

„Ich bezeichne es gerne als Innovationsschizophrenie. Leider gibt es noch einen erheblichen Nachholbedarf im Deutschen Gesundheitssystem.“

Horst Träger

Energieeffizienz steigern, Kosten senken, Umwelt schützen

Für Krankenhäuser und Wirtschaftsunternehmen gibt es ein effektives Mittel, Kosten zu senken: energetische Modernisierungsmaßnahmen. Diese können den Energieverbrauch und die damit verbunden klimaschädlichen CO2-Emissionen drastisch senken. So verbrauchen etwa hocheffiziente Heizungspumpen im Vergleich zu älteren Modellen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Weniger Strom bedeutet weniger Kosten – also ein klarer Vorteil für die Umwelt und das Budget. „Technische Leiter haben schon immer auf effiziente Systeme gesetzt, jedoch muss das Umdenken in der Krankenhausleitung und bei den Kostenträgern stattfinden“, fordert Träger. Oft fehlt den Verantwortlichen das Budget, obwohl der Bedarf für Modernisierungsmaßnahmen definitiv besteht:

„70 bis 80 Prozent der Pumpen in Deutschland sind falsch ausgelegt.“

Thomas Arnold, Innendienstleiter der pesContracting GmbH

Investitionsfrei modernisieren

Genau hier setzt pesContracting an und bietet Unternehmen und Institutionen eine komplette Projektrealisierung – von der Bestandsaufnahme über die technische Planung und Bereitstellung hochwertiger Pumpensysteme bis hin zu Umbau, Montage, Wartung und kontinuierlicher Erfassung der Energiebilanz. Via Kauf-, Mietkauf oder Leasing können Betreiber die für sie geeignete Finanzierungsmöglichkeit wählen. Der Vorteil: „Die Kosten richten sich nach der nachweisbaren Senkung des Verbrauchs, sodass – außer beim Kauf – keine Investitionen beim Kunden anfallen“, sagt Olaf Behrendt, Vertriebsleiter von pesContracting. Beim Kauf amortisieren sich die Kosten nach zwei bis vier Jahren. Dass sich ein Blick auf alte Pumpen lohnt, zeigt die Umrüstung im Klinikum Ludwigshafen: Der Pumpentausch erzielt eine Energieeinsparung von mehr als 70.000 Euro jährlich. Auch Träger ist von dem Konzept überzeugt: „Ohne Eigenkapital die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken, ist ein tolles Konzept.“

Bessere Abstimmung notwendig

Der Staat fördert den Tausch von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen noch bis Ende 2020, doch Träger wünscht sich, dass auch auf Bundesebene das Problem veralteter Infrastruktur erkannt wird. Denn Krankenhäuser verlassen sich auf die neuesten technischen Geräte, ohne dass die Betreiber in Wartung, Instandhaltung und Modernisierung der technischen Infrastruktur investieren. Um Krankenhäuser weiter zu entlasten, fordert Träger eine bessere Abstimmung der Länder: „Von Bundesland zu Bundesland gibt es leider große Unterschiede bei der Unterstützung von Krankenhäusern. Es liegt noch viel Arbeit vor uns.“

Das White Paper „Mehr Effizienz durch Pumpentausch” mit interessanten Tipps und Empfehlungen kann kostenlos unter www.pumpenaustausch.eu angefordert werden.

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