Smart Homes machen nicht nur das Leben für Menschen ohne Behinderung komfortabler. Richtig eingestellt und angewendet können sie den Alltag von Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf verändern.
Digitalisierung soll Pflege entlasten, kann aber zunächst neue Arbeit schaffen. Ein Praxisbeispiel aus Berlin zeigt, warum gute Lösungen bei den tatsächlichen Arbeitsprozessen und den Menschen beginnen.
Jo Failer ist 54, Vater von zwei Kindern und lebt in München. Er war viele Jahre Sportreporter, unter anderem bei SAT.1 ran. Mit Anfang 50 bekam er die Diagnose Alzheimer. Sein Leben stand Kopf. Nach vielen Monaten voller Angst und Scham kam die Entscheidung: nicht verstecken, sondern aufklären. Weil das Leben trotzdem weitergeht.
Gesundheit und Unabhängigkeit sind für alle Menschen ein hohes Gut. Pflegebedürftigkeit oder eine Behinderung stehen dem für viele Menschen entgegen. Tritt Pflegebedürftigkeit trotzdem ein, stehen junge Pflegebedürftige dabei vor ganz anderen Herausforderungen als zum Beispiel Senioren. Während es bei Senioren oft vor allem um den Verlust von Unabhängigkeit geht, kämpfen junge Menschen mit Behinderung oder Pflegebedürftigkeit erst einmal darum, diese überhaupt erst zu erlangen.
Sowohl in der Bio- und Medizinethik als auch in der Medizin finden sich unterschiedliche Formen von Narrationen, die zum Entwickeln eines ethischen Bewusstseins beitragen können. In der Betreuung von Menschen mit Demenz können nicht-medikamentöse Therapiemöglichkeiten, wie zum Beispiel Biografiearbeit, das Behandlungsspektrum sinnvoll erweitern.
Seit Mai 2026 ist der erste p-Tau217-Bluttest in Europa zugelassen, seit August auch in den USA. Er erkennt die Alzheimer-Pathologie Jahre vor den ersten Symptomen. Was das für Diagnostik und Beratung bedeutet, warum die Therapie in Deutschland abrechenbar ist und der Test nicht.
Warum bleiben Menschen in der Pflege und warum entscheiden sich andere, den Beruf oder ihren Arbeitgeber zu verlassen? Der Beitrag geht diesen Fragen anhand zweier Interviews nach. Die Wirtschaftspsychologin (B. Sc.) Petra Groneberg ordnet wissenschaftliche Erkenntnisse zu Mitarbeiterbindung und Kündigungsmotiven ein. Im Gespräch mit der dreifachen Mutter Lisa B. werden diese theoretischen Ausführungen greifbar: Sie berichtet offen von ihren persönlichen Erfahrungen, den Herausforderungen ihres Berufsalltags und den Faktoren, die ihre Entscheidungen geprägt haben.
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