Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Appelle seitens der Regierung, landesweit alle Pflegeressourcen zu mobilisieren, haben dazu geführt, dass tatsächlich ein Teil der Berufsaussteiger in die verschiedenen Sektoren der Pflege zurückgekehrt ist.

Psyma wollte von aktuell tätigen Pflegekräften wissen, wie sinnvoll sie es fänden, wenn ehemalige Pflegekräfte für die Zeit der Corona-Krise in den Job zurückkehren. Lag der Wert der Zustimmung Anfang April noch bei 4,6 (auf einer 7er-Skala mit 1=überhaupt nicht sinnvoll und 7=absolut sinnvoll), so sank dieser bis Ende April auf 3,8. 

Auf die Frage, ob in ihrer Einrichtung bereits  ehemalige Pflegekräfte arbeiten, gaben Ende April 19% der Befragten ihre Zustimmung (ein Plus von 4% im Vergleich zum Monatsanfang mit 15%). Mit 23% war dieser Anteil – bezogen auf die 3 Sektoren der Pflege – im Krankenhaus am größten.

Die Rückkehr dieser Pflege-Aussteiger ist jedoch auch mit Schwierigkeiten behaftet. 72% der Befragten geben Probleme bei der Einarbeitung und Schulung der ehemaligen Pflegekräfte an, 71% beklagen veraltete Fachkenntnisse, mangelnde aktuelle Qualifikationen und fehlende Routine. Des Weiteren geben 62% zu bedenken, dass die Rückkehrer durch ihr höheres Alter selbst zur Risikogruppe zählen.

Die Studie liefert auch Informationen über geeignete Kommunikationskanäle zur Ansprache ehemaliger Pflegekräfte.

Weitere Studiendetails, wie z. B. regionale Unterschiede, können bei Psyma Health & CARE, Stephanie Hollaus, angefordert werden:
stephanie.hollaus@psyma.com
Zielgruppe: Pflegefachkräfte/Pflegemanagement/Akademisierte Pflege
Basis: N=252 (20. April 2020) – N=221 Pflegekräfte  (02. April 2020) 
Erhebungsmethode: Online – Psyma Expertenpanel CAREopinio

Studienergebnisse im Psyma Newsroom:
https://bit.ly/2VC2mcb

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