Starke Unterstützung für die Hamburger „Allianz für Pflege“: Die Hamburger Asklepios Kliniken haben ihren Beitritt zu dem von der Hamburger Gesundheitsbehörde initiierten Bündnis für bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen erklärt.

„Als größter Gesundheitsversorger der Metropolregion mit sieben Klinikstandorten und mehr als 14.000 Mitarbeitenden, davon der Großteil in der Pflege, tragen wir gerne dazu bei, das Bündnis zu stärken. Gemeinsam mit allen anderen Partnern in der Allianz werden wir zusammen daran arbeiten, die Arbeitsbedingungen für unsere Pflegekräfte weiter zu verbessern, die Attraktivität der Ausbildungsberufe weiter zu stärken und damit mehr Menschen für die Pflegeberufe zu begeistern.“

Joachim Gemmel, Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH

In der Beitrittserklärung zur „Allianz für Pflege“ betont Asklepios ausdrücklich, dass es zur dauerhaften Sicherstellung der Patientenversorgung erforderlich ist, die einjährige Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflegehelfer:innen (KPH) in Hamburg anzubieten, so wie dies auch in anderen Bundesländern der Fall ist. „Erfreulich ist, dass unsere Forderung nach einer einjährigen KPH-Ausbildung als sinnvolle Maßnahme gegen den Fachkräftemangel mittlerweile auf breiter Basis unterstützt wird“, so Gemmel. Auch die Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG), die Hamburgische Pflegegesellschaft (HPG) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) stehen der KPH-Ausbildung positiv gegenüber.

Zur Erläuterung: Asklepios hat in den vergangenen Jahren nicht nur mehrere hundert examinierte Pflegekräfte eingestellt, sondern auch viel dafür getan, den sogenannten Skill-Mix zu verbessern, um Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag zu entlasten. Dazu wurden rund 300 Gesundheits- und Pflegeassistent:innen (GPA) und Krankenpflegehelfer:innen (KPH) angestellt. Leider werden die Kosten für pflegeentlastende Maßnahmen durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz nicht bzw. nur teilweise refinanziert. „Das neue Gesetz ist somit ein Rückschritt in die Pflege der 1970er Jahre, als es den heute gängigen und sinnvollen Skill-Mix zur Entlastung der Pflegekräfte noch nicht gab. Asklepios möchte diesen Skill-Mix beibehalten und fordert daher nachdrücklich die Einführung eines einjährigen Ausbildungsangebotes ‚Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in‘, so wie dies in zehn anderen Bundesländern der Fall ist“, sagt Joachim Gemmel, der auch Vorstandsmitglied der bundesweiten Asklepios Kliniken Gruppe ist. „Asklepios steht mit seinem Hamburger Bildungszentrum für Gesundheitsberufe bereit, um einen solchen Ausbildungsgang einzurichten und interessierten Bewerberinnen und Bewerbern anzubieten“, so Gemmel.

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