Die Baukosten für neue Wohngebäude in Deutschland sind zuletzt deutlich angestiegen. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes (PDF-Download). Insbesondere Zimmer- und Holzbauarbeiten haben sich deutlich verteuert – im Vergleich zum Vorjahresmonat um ganze 30 Prozent. Auch Metallbauarbeiten, Entwässerungskanalarbeiten, Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten sowie Stahlbauarbeiten sind derzeit deutlich kostspieliger als noch vor einem Jahr. Vergleichsweise moderat ist da noch das Plus von 8,3 Prozent bei Fliesen- und Plattenarbeiten. 

Der starke Preisanstieg am Bau trifft Deutschland in einer Phase, in der Immobilien ohnehin schon teurer werden. Besonders in den Großstädten Deutschlands wie München oder Stuttgart sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zu den Städten mit den höchsten Kaufpreisen für Eigentumswohnungen gehören regelmäßig München, Freiburg im Breisgau sowie Stuttgart. Dadurch haben immer weniger jüngere Haushalte die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben, wie diese Statista-Grafik zeigt.

Auch die Baulandpreise steigen: in den vergangenen drei Jahrzehnten sind sie in Deutschland um über 360 Prozent nach oben geklettert. Das zeigt diese Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes. Kurz nach der Wiedervereinigung kostete ein Quadratmeter baureifes Land im Schnitt 43 Euro. Derzeit müssen Käufer dagegen rund 200 Euro pro Quadratmeter investieren. Am stärksten sind die Preise für Bauland in Berlin in die Höhe geschossen.

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