Longevity ist einer jener Begriffe, bei denen ein und dasselbe Wort zwei fast gegensätzliche Dinge meint, je nachdem, wer es benutzt. Für die einen ist es das Versprechen, den Tod durch Disziplin, Daten und Kapital möglichst lange von sich zu weisen. Für die anderen ist es das gerontologische Ziel, möglichst viele Jahre in Gesundheit und Selbstbestimmtheit zu verbringen. Genau diese Unschärfe ist Nährboden eines anhaltenden Hypes. Die folgende Betrachtung trennt beides und ordnet gleichzeitig ein.

Der Hype und seine Galionsfiguren

Der produktive Kern der Bewegung ist nachvollziehbar. Sie hat Prävention, Biomarker und das Gefühl von Selbstwirksamkeit über die eigene Gesundheit in die Breite getragen. Problematisch wird es dort, wo aus Vorsorge ein Wettkampf wird.

Die wohl bekannteste Symbolfigur ist der Tech-Unternehmer Bryan Johnson. Nach Berichten gibt er rund zwei Millionen US-Dollar pro Jahr für sein Programm Blueprint aus, das neben Diät, Schlaf und Sport auch Dutzende Präparate, umfangreiche Diagnostik und experimentelle Verfahren umfasst. Dazu zählte eine nicht von der FDA zugelassene Plasma-Injektion seines Sohnes, von der er selbst keinen Nutzen berichtete [18]. Selbst die an seinem Protokoll beteiligten Ärzt:innen ordnen es vorsichtig ein und verweisen darauf, dass es ein Selbstversuch mit einer einzigen Person ist, dessen Ergebnisse sich nicht ohne Weiteres auf andere übertragen lassen [18].

Soziologisch ist die männlich codierte Variante dieses Phänomens aufschlussreich. Sie folgt einer Optimierungslogik, in der der eigene Körper zum Projekt und zum Statusobjekt wird. Begrifflich lohnt eine Unterscheidung: Health Maxing zielt auf gemessene Gesundheitsmarker und das biologische Alter, Looks Maxing dagegen auf das Erscheinungsbild und stammt eher aus jugendlich-internetkulturellen Kontexten. Gemeinsam ist beiden die Engführung von Selbstwert auf messbare Leistung und der Wettbewerbsgedanke, wie er sich in öffentlichen Ranglisten biologischer Alterswerte zeigt. Im Kern handelt es sich um eine Kontrollerzählung, das Versprechen, Alter und Tod ließen sich mit genug Disziplin, Daten und vor allem mit Kapital beherrschen. Drei Aspekte geraten dabei selten in den Blick:

  • Die wirtschaftliche Dimension. Der Longevity-Markt wird von kommerziellen Marktforscher:innen für 2025 in einer Größenordnung von knapp dreißig Milliarden US-Dollar veranschlagt, mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten [19]. Die Schätzungen verschiedener Anbieter gehen weit auseinander. Dies zeigt, wie stark der Begriff von Marketinginteressen geprägt ist. Tragend sind hier vor allem Nahrungsergänzungsmittel und der Direktvertrieb an Privatpersonen, also ein Premium-Konsumsegment, kein Programm der öffentlichen Gesundheit [19].
  • Die soziale Frage. Ein Protokoll, das mehrere Hunderttausend bis Millionen pro Jahr kostet, ist allein schon per Definition exklusiv. Es taugt nicht als Modell für eine alternde Gesellschaft.
  • Die Datenfrage. Die Bündelung hochdetaillierter biologischer Profile auf privaten Plattformen wirft offene gesellschaftliche Fragen auf, beispielsweise wenn solche Werte künftig in die Preisgestaltung von Versicherungen einfließen könnten. Das ist kein Vorwurf an einen konkreten Anbieter, sondern ein grundsätzliches Risiko, das mitgedacht werden sollte.

Bei aller Kritik gehört es zur Redlichkeit, die stärkste Gegenposition ernst zu nehmen. Befürworter verweisen zu Recht darauf, dass die Bewegung Prävention popularisiert und Forschung finanziert, und dass es eine seriöse, mechanistisch fundierte Alternsforschung gibt. Die Geroscience behandelt das Altern selbst als einen, wenn auch begrenzt, beeinflussbaren Risikofaktor. Übersichtsarbeiten katalogisieren mehrere Ansätze, darunter sogenannte Senolytika, mTOR-Hemmer, NAD-Vorstufen und Stoffwechselmodulatoren, die in Modellorganismen Lebens- und Gesundheitsspanne verlängern [22]. Die geplante TAME-Studie soll erstmals prüfen, ob ein etabliertes, sicheres und günstiges Medikament den Eintritt mehrerer altersbedingter Erkrankungen zugleich verzögern kann [23]. Einzuräumen ist jedoch, dass die Evidenz beim Menschen bislang überwiegend vorläufig ist und Nutzen, Sicherheit sowie geeignete Zielgruppen weiterer Forschung bedürfen [22].

Was die Alternsforschung sagt

Hier wird es für die kritische Einordnung zentral, denn die seriöse Alternsforschung stützt eher die Skeptiker:innen als die Maximalist:innen.

Zunächst zur demografischen Grenze: Olshansky und Kolleg:innen kommen 2024 in Nature Aging auf Basis der acht langlebigsten Bevölkerungen zu dem Schluss, dass sich die Zugewinne an Lebenserwartung seit 1990 verlangsamt haben und eine radikale Lebensverlängerung in diesem Jahrhundert ohne Eingriffe, die das Altern selbst verlangsamen, unplausibel ist [1]. Olshansky formuliert dazu, der Großteil der heutigen Hochaltrigen lebe auf Zeit, die von der Medizin hergestellt wurde, und warnt, dass eine weitere Steigerung der Lebenserwartung allein durch Krankheitsbekämpfung sogar schaden könne, wenn die zusätzlichen Jahre keine gesunden Jahre sind [2]. Diese These ist nicht Konsens, sondern umstritten.

Die Gegenposition von Oeppen und Vaupel hält die Obergrenze der Lebenserwartung für offen und verweist darauf, dass die Rekord-Lebenserwartung seit 1840 nahezu linear gestiegen ist und frühere Grenzziehungen sich wiederholt als zu pessimistisch erwiesen haben [3]. Plausibel ist daher vor allem die Lesart, dass schnelle Sprünge unwahrscheinlich, langsame Gewinne aber weiter möglich sind.

Zweitens, und das ist das eigentliche Argument gegen die „Hauptsache länger leben!” Forderung: Lebensverlängerung verkürzt die kranke Lebensphase nicht automatisch. Modellrechnungen zeigen, dass Interventionen, die nur die mittlere Lebensspanne verlängern, ohne die Form der Überlebenskurve zu verändern, die Krankheitsphase proportional mitverlängern. Nur Eingriffe, die die Überlebenskurve versteilen, verkürzen die kranke Phase relativ [4]. In einem konkreten Fallbeispiel führten lebensverlängernde Eingriffe sogar zu einer Ausweitung der Krankheitsphase, besonders bei dauerhafter Kalorienrestriktion [5]. Das vielzitierte Szenario vieler Jahre ohne Lebensqualität ist also kein bloßes Schreckbild, sondern eine wissenschaftlich plausible Fehlfolge.

Drittens wächst global nicht die Gesundheit im gleichen Maß wie die Lebenszeit, sondern die Lücke zwischen beidem. Schätzungen zufolge wird rund ein Fünftel des Lebens in Krankheit verbracht, und eine Lebensverlängerung ohne gleichzeitige Verzögerung des Krankheitseintritts würde diese Healthspan-Lifespan-Lücke weiter vergrößern [6]. Projektionen bis zum Jahr 2100 sagen eine kontinuierliche Ausweitung dieser Lücke über alle Weltregionen voraus, wobei Europa kleinere Lücken aufweist als rechnerisch erwartet [7].

Viertens ein Befund, der einen populären Pfeiler der Longevity-Erzählung relativiert: die sogenannten Blue Zones, also Regionen mit angeblich außergewöhnlich vielen sehr alten Menschen. Der Demograf Saul Justin Newman erhielt 2024 den Ig-Nobelpreis für Demografie für eine Untersuchung, die nahelegt, dass ein erheblicher Teil der extremen Altersrekorde weniger mit dem Lebensstil als mit der Qualität der zugrunde liegenden Daten zusammenhängen dürfte [8].

Nach Newmans Auswertung werden besonders hohe Raten an Höchstaltrigen statistisch vor allem durch hohe Armut, das Fehlen von Geburtsurkunden und eine auffällig geringe Zahl an Neunzigjährigen vorhergesagt, also durch Muster, die eher auf Erfassungsfehler und finanzielle Anreize zur Falschangabe hindeuten als auf gesundes Altern [8]. In mehreren der untersuchten Fälle waren als lebend geführte Hochaltrige bereits verstorben, während Leistungen weiter bezogen wurden, ein Zusammenhang, den Newman mit dem Begriff Rentenbetrug beschreibt [8].

Diese Befunde sind allerdings vorsichtig einzuordnen. Es handelt sich um ein Argument über die Verlässlichkeit aggregierter Melderegisterdaten, nicht um den Vorwurf, einzelne lebende Personen hätten betrogen. Die zugrunde liegende Arbeit aus dem Jahr 2024 ist zudem ein noch nicht begutachtetes Preprint, und die These ist zwar einflussreich, in der Fachwelt aber weiterhin umstritten [8]. Unter diesen Vorbehalten lässt sich aber bereits jetzt vorsichtig festhalten, dass die populären Lifestyle-Narrative dieser Regionen auf deutlich weicherem Fundament stehen, als oft suggeriert wird.

Healthspan statt Lifespan

Longevity „richtig” verstanden ist nicht die Maximierung der Lebensjahre, sondern die Kompression der Morbidität im Sinne von James Fries: möglichst viele Jahre in Funktionsfähigkeit, Autonomie und sozialer Teilhabe, gefolgt von einer möglichst kurzen Phase der Abhängigkeit. Selbstbestimmtheit ist dabei kein weiches Wohlfühlwort, sondern deckt sich präzise mit dem, was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als funktionale Kapazität im Konzept des gesunden Alterns fasst.

Wie groß diese Lücke ist, zeigt der deutsche Befund: Die Zahl der gesunden Lebensjahre bei Geburt lag in Deutschland 2023 bei 57,1 Jahren für Frauen und 56,7 Jahren für Männer. Ab 65 Jahren waren noch 10,2 beziehungsweise 9,0 weitere gesunde Jahre zu erwarten [20]. Bei einer Lebenserwartung von gut 80 Jahren bedeutet dies, dass ein erheblicher Teil der späten Lebensphase bereits heute mit gesundheitlichen Einschränkungen verbracht wird.

Aus dieser Perspektive ist der Optimierungskult der Tech-Elite nicht nur teuer, sondern schießt auch teils am Ziel vorbei. Er optimiert messbare Biomarker, also Hilfsgrößen, und vernachlässigt jene Determinanten, die am besten belegt und zugleich am wenigsten verkäuflich sind.

Die wohl gesünderen (unspektakulären) Ansätze

Das Wirksame ist unspektakulär, günstig und für alle zugänglich, was es als Geschäftsmodell sehr unattraktiv macht.

  • Bewegung, insbesondere Krafttraining. Eine systematische Übersicht im British Journal of Sports Medicine fasst sechzehn Kohortenstudien zusammen und findet, dass kräftigende körperliche Aktivität mit einem um zehn bis siebzehn Prozent geringeren Risiko für Gesamtsterblichkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes verbunden ist, wobei der größte Nutzen bereits bei rund dreißig bis sechzig Minuten pro Woche erreicht wird [11]. Der Erhalt von Muskelmasse und Kraft ist zugleich der direkteste Hebel gegen Stürze, Gebrechlichkeit und Pflegebedürftigkeit [12].
  • Schlaf, vollwertige Ernährung ohne Dogma, Rauchverzicht und ein zurückhaltender Umgang mit Alkohol. Die unstrittige Basis, die in der Erzählung gern durch teure Präparate ersetzt statt ergänzt wird.
  • Soziale Verbundenheit, der am stärksten unterschätzte Faktor. Das Fehlen eines tragfähigen sozialen Netzwerks ist epidemiologisch hoch relevant. Die WHO-Kommission für soziale Verbundenheit verbindet Einsamkeit und soziale Isolation in ihrem Bericht vom Juni 2025 mit jährlich über 871.000 Todesfällen und stuft soziale Verbundenheit als eigenständige Determinante von Gesundheit ein, die mit besserer Gesundheit und längerem Leben einhergeht [9]. Diese Schätzung bezieht sich auf den Zeitraum 2014 bis 2019, und ein Drittel der älteren Menschen gilt als sozial isoliert [10]. Für Deutschland sind die Zahlen konkret: Laut DIW Berlin fühlten sich 2021 rund 19 Prozent der Menschen manchmal oder häufiger einsam, vor der Pandemie waren es 14 Prozent, am stärksten betroffen sind Menschen mit niedrigem Einkommen [13].

Das kapitalintensive Selbstoptimierungsprogramm einer kleinen Elite ignoriert ausgerechnet den Faktor, der sich nicht im Privatlabor herstellen lässt, nämlich tragfähige Beziehungen. Kurz um: Gesundes Altern ist in erheblichem Maß ein soziales und kollektives Gut, kein ausschließlich individuell käufliches Produkt.

Die vernachlässigte Geschlechterperspektive

Eine blinde Stelle der Longevity-Debatte ist die Geschlechterperspektive, und sie ist gerade für die Versorgung zentral. Der Optimierungskult ist männlich codiert, die Last der Langlebigkeit und ihrer Versorgung dagegen weiblich. Frauen leben im Schnitt länger, weisen aber zugleich die größere Lücke zwischen Lebenserwartung und gesunder Lebenszeit auf [7]. Sie sind damit überdurchschnittlich von jenen Jahren mit Einschränkungen betroffen, um die es eigentlich geht.

Zugleich tragen Frauen den Großteil der Sorgearbeit. Nach Analysen des DIW Berlin leisten Frauen informelle Pflege deutlich häufiger als Männer und bilden, da rund vier von fünf Pflegebedürftigen zu Hause versorgt werden, das Rückgrat der häuslichen Pflege [21]. Eine Erzählung, die Gesundheit als individuelles Optimierungsprojekt fasst, blendet damit aus, dass gesundes Altern in der Praxis überwiegend von Frauen ermöglicht und seine Schieflage zugleich von Frauen am stärksten getragen wird.

Unbequeme Systemfrage(n)

Selbst die „gute” Version von Longevity, also viele gesunde Jahre für viele Menschen, trifft auf ernüchternde Systeme, die schon den Status quo kaum tragen. Das ist kein Zukunftsproblem, sondern Gegenwart.

Die Zahl der Pflegebedürftigen ist von gut zwei Millionen Personen im Jahr 1999 auf 5,69 Millionen im Dezember 2023 gestiegen. Ganze 86 Prozent von ihnen werden zu Hause versorgt [14]. Allein durch die Alterung dürfte die Zahl bis 2055 auf rund 6,8 Millionen wachsen, bei steigenden Pflegequoten sogar auf rund 7,6 Millionen [15]. Parallel öffnet sich die Personallücke. Laut der Pflegekräftevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes steigt der Bedarf an Pflegekräften von 1,62 Millionen im Jahr 2019 um rund ein Drittel auf 2,15 Millionen im Jahr 2049 [16]. Je nach Variante fehlen bis 2049 zwischen 280.000 und 690.000 Pflegekräfte, in der ungünstigeren Variante rechnerisch bereits 350.000 im Jahr 2034 [17].

Daraus folgt eine doppelte Schieflage. Erstens verschärft längeres Leben ohne längere Gesundheit die Lage unmittelbar. Jedes zusätzliche Jahr in Krankheit statt in Funktionsfähigkeit belastet Pflege-, Kranken- und Rentensystem zusätzlich, getragen von einer schrumpfenden erwerbstätigen Bevölkerung. Das ist genau die Konstellation, vor der Olshansky warnt [2].

Zweitens entlarvt das die individualistische Logik des Hypes. Wenn die wirksamen Hebel Bewegung, soziale Teilhabe und früh ansetzende Prävention sind, dann ist Longevity vor allem eine Frage der öffentlichen Gesundheit und der Versorgung, nicht des privaten Biohacking-Budgets. Ein Land wird nicht dadurch gesund alt, dass einige Wohlhabende ihre Biomarker optimieren, sondern dadurch, dass Prävention, Pflegeinfrastruktur und die Digitalisierung der Pflege breit, früh und systemisch ansetzen.

Daraus ergibt sich eine klare Schlussfolgerung. Healthspan statt Lifespan ernst zu nehmen heißt, die letzte und ressourcenintensivste Lebensphase besser zu organisieren. Das ist kein Luxusthema, sondern systemrelevant. Der gesellschaftliche Nutzen liegt nicht im Versprechen extrem hoher Lebensalter, sondern in der besseren Bewältigbarkeit einer real alternden Gesellschaft. Die eigentliche Longevity-Aufgabe ist daher keine individuelle Maximierung, sondern eine kollektive: gesunde, selbstbestimmte Jahre für viele, getragen von einem System, das sie versorgen und vor allem auch finanzieren kann.

Welche Gedanken haben Sie zu den beschriebenen Dynamiken? Wir sind gespannt auf und offen für Ihre Kommentare und E-Mails an die Autorin des Artikels via info@carolinmakus.de sowie an die Redaktion von CareTRIALOG.de via: info@caretrialog.de

Quellen

[1] Olshansky, S. J. et al. (2024): Implausibility of radical life extension in humans in the twenty-first century. Nature Aging, Bd. 4, S. 1635 ff. https://www.nature.com/articles/s43587-024-00702-3 (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[2] University of Illinois Chicago / ScienceDaily (2024): Despite medical advances, life expectancy gains are slowing (Einordnung von S. J. Olshansky zum Nature-Aging-Paper). https://www.sciencedaily.com/releases/2024/10/241007114924.htm (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[3] Oeppen, J.; Vaupel, J. W. (2002): Broken Limits to Life Expectancy. Science, Bd. 296, S. 1029 ff. https://www.science.org/doi/10.1126/science.1069675 (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[4] Karin, O. et al. (2025): Compression of morbidity by interventions that steepen the survival curve. Nature Communications. https://www.nature.com/articles/s41467-025-57807-5 (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[5] GeroScience / Springer (2025): Life-extending interventions do not necessarily result in compression of morbidity. https://link.springer.com/article/10.1007/s11357-025-01925-x (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[6] Garmany, A.; Terzic, A. (2021): Longevity leap: mind the healthspan gap. npj Regenerative Medicine, Bd. 6, Artikel 57. https://www.nature.com/articles/s41536-021-00169-5 (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[7] Garmany, A.; Terzic, A. (2025): Healthspan-lifespan gap differs in magnitude and disease contribution across world regions. Communications Medicine. https://www.nature.com/articles/s43856-025-01111-2 (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[8] University College London (2024): UCL demographer’s work debunking ‚Blue Zone‘ regions wins Ig Nobel prize (Forschung von S. J. Newman; das zugrunde liegende Papier ist ein noch nicht begutachtetes Preprint). https://www.ucl.ac.uk/ioe/news/2024/sep/ucl-demographers-work-debunking-blue-zone-regions-exceptional-lifespans-wins-ig-nobel-prize (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[9] World Health Organization (2025): Social connection linked to improved health and reduced risk of early death. Bericht der WHO Commission on Social Connection vom 30.06.2025. https://www.who.int/news/item/30-06-2025-social-connection-linked-to-improved-heath-and-reduced-risk-of-early-death (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[10] The Lancet Public Health (2025): Social health, the neglected third pillar. https://www.thelancet.com/journals/lanpub/article/PIIS2468-2667(25)00175-6/fulltext (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[11] Momma, H. et al. (2022): Muscle-strengthening activities are associated with lower risk and mortality in major non-communicable diseases. British Journal of Sports Medicine. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35228201/ (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[12] Thieme / Natürlich Medizin (2021): Kräftigung wider das Altern (referiert unter anderem Ruiz et al. zu Muskelkraft und Mortalität). https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/bewegung/detail/kraeftigung-wider-das-altern-55 (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[13] DIW Berlin (2025): Einsamkeit in Deutschland, die gefährdetste Gruppe sind Menschen mit niedrigem Einkommen. DIW Wochenbericht 5/2025. https://www.diw.de/de/diw_01.c.935067.de/publikationen/wochenberichte/2025_05_1/einsamkeit_in_deutschland__die_gefaehrdetste_gruppe_sind_menschen_mit_niedrigem_einkommen.html(zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[14] Statistisches Bundesamt (2025): Demografischer Wandel und Pflege (Pflegebedürftige Dezember 2023, Versorgung zu Hause). https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Hintergruende-Auswirkungen/demografie-pflege.html(zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[15] Statistisches Bundesamt (2023): Pflegevorausberechnung, 1,8 Millionen mehr Pflegebedürftige bis 2055 zu erwarten. Pressemitteilung. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_124_12.html (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[16] Statistisches Bundesamt: Pflegekräftevorausberechnung 2024 bis 2070 (Bedarf und Angebot an Pflegekräften). https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsvorausberechnung/pflegekraeftevorausberechnung.html (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[17] Statistisches Bundesamt (2024): Bis 2049 werden voraussichtlich mindestens 280 000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Pressemitteilung Nr. 033 vom 24. Januar 2024. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_033_23_12.html (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[18] Fortune (2025): Tech founder who spends 2 million dollars a year to live forever (zu Bryan Johnson und Project Blueprint). https://fortune.com/well/2025/01/10/bryan-johnson-netflix-documentary-2-million-live-forever-hungry (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[19] Mordor Intelligence (2026): Longevity Market Size and Share Analysis (kommerzielle Marktschätzung). https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/longevity-market (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[20] Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes (2026): Healthy life years (gesunde Lebensjahre in Deutschland). https://www.gbe.rki.de/EN/Topics/HealthStatus/ConsequencesOfDisease/LifeExpectancyAndCausesOfDeath/HealthyLifeYears/HealthyLifeYears_node.html(zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[21] DIW Berlin (2024): Ausbau der Pflegeversicherung könnte Gender Care Gap in Deutschland reduzieren. DIW Wochenbericht 7/2024 (Geyer, Haan, Teschner). https://www.diw.de/de/diw_01.c.892941.de/publikationen/wochenberichte/2024_07_1/ausbau_der_pflegeversicherung_koennte_gender_care_gap_in_deutschland_reduzieren.html(zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[22] Rewinding the Clock: Emerging Pharmacological Strategies for Human Anti-Aging Therapy. Übersichtsarbeit, PMC (Senolytika, mTOR-Hemmer, NAD-Vorstufen, Stoffwechselmodulatoren). https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12524491/(zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

[23] American Federation for Aging Research: TAME, Targeting Aging with Metformin (Studieninformation). https://www.afar.org/tame-trial (zuletzt abgerufen am: 15.06.2026)

Foto: Julien Tromeur auf Pixabay

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