18.05.2017
Kategorie: FT Medizin, PA Blickpunkt
Tanja Ehret

Erstmals „unsichtbares Hörgerät“ in Asklepios Klinik St. Georg implantiert

„Natürlicheres“ Hören und mehr Tragekomfort gegenüber konventionellen Geräten

 

Am 08. Mai erhielt in der HNO-Abteilung der Asklepios Klinik St. Georg das erste Mal ein Patient ein voll implantierbares Hörgerät. Mit dem von Chefarzt Prof. Dr. Jens Eduard Meyer eingesetzten Gerät „Carina“ können Schwerhörige sogar baden gehen und wieder unter Wasser hören. Weil es in den Schädelknochen versenkt wird, ist es von außen praktisch nicht zu sehen. Aktiviert wird es allerdings aus technischen Gründen erst in sechs Wochen. 


„Die Herausforderung bei Hörgeräten ist immer die Abbildung sämtlicher Frequenzbereiche“ erklärt Prof. Dr. Meyer. „Bei diesem Gerät gelingt das besser als bei den äußerlich zu tragenden Hörhilfen.“ Daher eignet es sich vor allem für Menschen, bei denen verschiedene Frequenzbereiche von der Schwerhörigkeit betroffen sind. Wie bei allen Unterstützungssystemen zum Hören muss der Betroffene allerdings erst lernen, damit umzugehen und die Reize zu verarbeiten. Die gegenüber anderen Geräten vergleichsweise etwas natürlichere Hörerfahrung und die Tatsache, dass das Vollimplantat nicht durch Einflüsse von außen wie Wasser, Staub, Rauch etc. beeinträchtigt wird, sieht Meyer als wichtigste Vorteile für die Patienten. „Das kann sogar ein Bademeister tragen, unter Wasser hören und seinen Beruf weiter ausüben“, sagt Prof. Meyer. Dazu kommt, dass das Gerät für Außenstehende gar nicht zu sehen ist.

 

Zehn Jahre kann das implantierte Hörgerät getragen werden, erst danach muss der Akku ausgetauscht werden. Über eine Induktionsspule laden die Patienten ihr Gerät jeden Tag etwa 40 Minuten. Anders als beim Cochlea-Implantat, das eher wie ein künstliches Innenohr wirkt und die Töne als elektrische Reize direkt in den Nerv einspeist, ist Carina ein echtes Hörgerät. Mit einem Mikrofon werden die Töne aufgezeichnet und im Schädelinnern als Töne wiedergegeben, wo sie der Patient dann hört. 


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Tanja Ehret
Tanja Ehret, CareTRIALOG Redaktion
tanja.ehret@caretrialog.de
Thursday, 18.05.17 13:05 Uhr

Focus Money: Asklepios Kliniken genießen das höchste Ansehen unter deutschen Krankenhäusern

· „Deutschlandtest“ ermittelt Reputation großer Krankenhausbetriebe
· Asklepios-Kliniken auf Platz eins
· Nennungen in zehntausenden Online-Nachrichten und mehr als einer Million Social-Media-Quellen im Verlauf eines Jahres ausgewertet

Focus Money hat die Asklepios Kliniken mit dem Deutschlandtest-Siegel „Höchstes Ansehen 2017“ und dem Prädikat „beste Reputation“ ausgezeichnet: Unter allen untersuchten Krankenhausbetrieben in Deutschland genießt Asklepios bei den Verbrauchern den besten Ruf. Das hat eine umfangreiche Untersuchung der öffentlichen Meinung im Internet im Auftrag von Focus Money unter wissenschaftlicher Begleitung der International School of Management (ISM) gezeigt.

Der gute Ruf auf der Goldwaage
Für den Deutschlandtest von Focus Money zum Thema Ansehen wurden die Nennungen der 5.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen Deutschlands in zehntausenden Online-Nachrichten und mehr als einer Million Social-Media-Quellen mit Hilfe des Web-Monitoring-Tools Web Analyzer über ein Jahr hinweg erfasst. Die Äußerungen über jedes Unternehmen wurden im Hinblick auf die fünf Faktoren analysiert, die vorrangig den Ruf jedes Unternehmens prägen: zum einen die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen und darüber hinaus auch die Nachhaltigkeit seiner Arbeit in Bezug auf soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung, zum anderen die Leistung des Managements, die Qualität des Betriebes als Arbeitgeber und der wirtschaftliche Erfolg. Aus den Ergebnissen wurden Branchen-Rankings erstellt.

Mehr Informationen zum Deutschlandtest „Höchstes Ansehen“ finden Interessierte unter: http://www.deutschlandtest.de/ansehen

 
 

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